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FC-Stürmer im AufwindBei einer Frage wird Adamyan verlegen: „Das sage ich nicht“

1. FC Köln, Training mit Sargis Adamyan.

Sargis Adamyan (1. FC Köln) am 25. März 2024 beim Training am Geißbockheim.

Sargis Adamyan (30) blüht unter Trainer Timo Schultz (46) regelrecht auf beim 1. FC Köln. Im Saisonfinale will er endlich die Rolle spielen, die er längst hätte einnehmen sollen.

von Uwe Bödeker (ubo)

46 Einsätze, vier Törchen – definitiv zu wenig für Sargis Adamyan. Der Stürmer war im Sommer 2022 von der TSG Hoffenheim (zuvor ausgeliehen an FC Brügge) für rund 1,5 Millionen Euro zum 1. FC Köln gekommen und erhielt einen Vertrag bis 2026. Richtig durchsetzen konnte er sich unter Ex-Trainer Steffen Baumgart (52) allerdings nicht.

In dieser Saison gab es zu Beginn fünf Kurzeinsätze, dann viel Murks, inklusive Verletzungen. Doch seitdem Timo Schultz übernommen hat, blüht Adamyan ein wenig auf. Er kam unter dem neuen Coach schon zu acht Einsätzen, zuletzt traf er beim 1:5 gegen Leipzig.

Sargis Adamyan blüht beim 1. FC Köln auf

Am Dienstag (26. März 2024) sprach Adamyan über seine Situation. Das Trainingslager in Spanien hat er genossen: „Wir haben gut gearbeitet. Wir waren mit der Mannschaft zusammen, das war auch nochmal wichtig. Wir haben uns nochmal eingeschworen, bis Ende Mai Gas zu geben.“

Ein Thema brachte ihn jedoch in Verlegenheit. Was haben die Spieler im Trainingslager neben den Einheiten gemacht? „Wir saßen viel zusammen. Hatten eine schöne Zeit, das Wetter war auch super.“ Nachfrage: Und was habt ihr genau am Freitagabend beim Teamtreffen gemacht: „Das sage ich nicht!“ Dann rückte er doch mit der Sprache raus: „War ganz entspannt, waren was raus in Alicante, haben etwas gegessen.“ Ob das so stimmt? Er musste selber schmunzeln.

Er weiß, worauf es nun ankommt: „Jetzt kommt es auf die Kleinigkeiten an, dass wir in den wichtigen Phasen auch konzentriert den letzten Pass hinbekommen. Und auch den letzten Schuss.“ Heißt: Tore schießen für die Rettung: „Die Umschaltsituationen sind da, jetzt kommt es darauf an, dass wir die auch nutzen.“

Was ihn optimistisch stimmt: Mit Selke, Waldschmidt und dem zuletzt gesperrten Jan Thielmann kommt Qualität zurück. „Das ist super, dass wir wieder mehr Leute zur Verfügung haben und auch mehr Optionen für den Trainer da sind“, freut sich Adamyan.

Fakt ist: Er will nun weiter angreifen – am liebsten in der Doppelspitze mit Davie Selke: „Wir freuen uns alle, dass Davie zurückkommt. Er ist ja eher ein klarer Neuner, ich kann auch eher drumherum spielen. Davie kann auch schon gut Gegner binden.“ Dadurch erhofft sich Adamyan Räume.

Am 10. April steigt der erste EXPRESS-Talk über den 1. FC Köln („E Levve lang – DER TALK ZUM FC“) – da soll auch über Adamyan gesprochen werden. 

Nach dem Baumgart-Aus hat er Blut geleckt: „Es hat alles wieder von null angefangen. Ich konnte mich nochmal neu beweisen. Und das habe ich gut gemacht.“ Am Sonntag in Augsburg (31. März, 15.30 Uhr, DAZN und Liveticker auf EXPRESS.de) sollen weitere Treffer folgen. Tore, bei denen er dann auch Grund zum Jubeln hat, nicht wie beim 1:5 gegen Leipzig …