EXPRESS enthüllt Prämien-Regelung Pro Punkt regnet es 8000 Euro für den FC

Die FC-Truppe konnte sich bereits über einen zusätzlichen Geldregen freuen.

Die FC-Truppe konnte sich bereits über einen zusätzlichen Geldregen freuen.

Köln – Vier Punkte nach zwei Partien - der Start hätte für die FC-Kicker kaum besser laufen können. Da freut sich das Herz - und das Portemonnaie gleich mit. Denn die Prämien-Kasse klingelt bei den kölschen Profis nur im Erfolgsfall, dann aber richtig.

EXPRESS enthüllt die Prämienregelung beim FC. Bei den Vertragsabschlüssen verhandelte Manager Jörg Schmadtke mit den Spielern auch ihre Prämien aus - die sind alle individuell festgelegt. Finanzchef Alexander Wehrle bestätigt: „Die Prämien sind bei uns grundsätzlich individuell geregelt.“

Wichtig: Das Saisonziel, in diesem Fall das Erreichen des Klassenerhalts, wird nicht gesondert entlohnt. „Das ist das Minimalziel, dafür werden sie bezahlt“, sagt Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke. Bei jedem Punkt klingelt die Kasse!

Nach EXPRESS-Informationen erhält der Großteil der Mannschaft zwischen vier und achttausend Euro pro Punkt. Eine Auflaufprämie gibt es nicht. Heißt: Nur im Erfolgsfall gibt es Cash. Schon jetzt hat ein Stammspieler um die 30000 Euro brutto in den ersten beiden Spielen zusätzlich verdient.

Und auch im Pokal kann die Kasse klingeln. Schmadtke: „Im Pokal haben wir eine großzügige Regelung, bei der die Spieler am Erfolg partizipieren können.“

Auch in der Liga sind die Zahlungen an Leistungen geknüpft - sie sind gestaffelt: Die Startelf-Spieler bekommen 100 Prozent ihrer verhandelten Punkteinsatzprämie. Muss ein Spieler in den ersten 45 Minuten verletzungsbedingt raus, bekommt er dennoch den vollen Satz - dies gilt auch für einen Einwechselspieler, der vor der Halbzeit kommt.

Ab der 46. Minute halbiert sich dann die Punktprämie für jeden, der ins Spiel eingreift – egal wann. Auch wenn man erst in der Nachspielzeit eingesetzt wird, gibt es die 50 Prozent. Extras nach einer bestimmten Anzahl von Spielen vergibt Schmadtke nur ungern, heißt es - die Spieler werden schließlich dafür geholt, dass sie spielen.

Dafür lässt er sich im Erfolgsfall nicht lumpen. Schmadtke: „Sollte die Mannschaft mehr erreichen als das Mindestziel, wird sie auch belohnt.“ Das war auch in der letzten Saison so.

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