250.000 Euro teures GeschossFC-Neuzugang kommt mit Ferrari zum Training

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1. FC Köln: Marius Wolf kam mit einem Ferrari zum Geißbockheim.

von Alexander Haubrichs (ach)Jürgen Kemper (kem)

Köln – Das ist mal ein lauter Einstand!

FC-Neuzugang Marius Wolf (25) sorgte am Dienstag direkt mal für neugierige Blicke auf dem Waldparkplatz am Geißbockheim. Die Leihgabe des BVB kam nämlich mit einem echten Geschoss zum Training. Wolf fährt privat einen grauen Ferrari GTC4Lusso mit schlanken 690 PS. Kostenpunkt um die 250.000 Euro!

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Marius Wolf hat beim 1. FC Köln Spaß mit den neuen Kollegen - wie hier mit Benno Schmitz.

Dass der Mittelfeldspieler eine Schwäche für schnelle Autos hat, ist spätestens seit seiner Zeit in Dortmund bekannt. Dort wurde er 2019 wegen Fahrens ohne Führerschein zu einer Geldstrafe in Höhe von 200.000 Euro verdonnert. Zuvor war er mehrere Male zu schnell gefahren und musste deswegen den Lappen abgeben.

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Marius Wolf hat sich beim 1. FC Köln viel vorgenommen

Beim FC will Wolf vor allem auf dem Platz Gas geben und der Mannschaft helfen, den Klassenerhalt zu schaffen: „Ich weiß, dass ich der Mannschaft helfen kann. Ich will Spielzeit sammeln und mich weiterentwickeln.“

Zuletzt in Dortmund war seine Karriere ins Stocken geraten. Nach einem überragenden Jahr in Frankfurt, gekrönt mit dem Pokalsieg 2018, sah er sich bereits für Höheres berufen. Beim BVB sollte der nächste Schritt zum National- und Champions-League-Spieler erfolgen. Doch nach einem unbefriedigenden Premieren-Jahr wurde Wolf direkt zu Hertha BSC abgeschoben. Weil es auch in der Hauptstadt nicht lief, kämpft der Coburger nun in Köln gegen den Abstieg.

„Berlin war kein einfaches Jahr mit den drei Trainerwechseln. Ich habe dennoch versucht mich voll reinzuhauen und der Mannschaft zu helfen. Das werde ich beim FC auch machen“, sagt Wolf.

Marius Wolf freut sich auf Duell mit den Ex-Kollegen

Die erste Hürde auf dieser schweren Mission ist ausgerechnet Eintracht Frankfurt – Wolfs Ex-Klub und die Station, auf der er am erfolgreichsten war. Zu vielen im Verein hat der Außenspieler immer noch gute Kontakte. „Es ist immer was Besonderes, gegen den Verein zu spielen, bei dem man so gut gespielt hat und auch mal was gewonnen hat“, sagt Wolf.

Der Pokalsieg 2018 war der größte Erfolg seiner Karriere. Dieser Titelgewinn geht bei Wolf sogar unter die Haut. Der Rechtsaußen hat sich einen riesigen DFB-Pokal samt Datum des Sieges (19. Mai 2018) auf das Schienbein tätowieren lassen. „Wenn du mit einer Mannschaft, an die im Finale niemand geglaubt hat, etwas gewinnst, dann denkt man da sein ganzes Leben dran“, sagt Wolf über seine Körperkunst.

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Bis zum Duell mit den alten Kollegen („Da werden die Freundschaften ruhen“) sind aber noch anderthalb Wochen Zeit.

Wichtige Zeit genug, sich auf dem Platz an die neuen Kollegen zu gewöhnen und Abläufe einzustudieren. Neben dem Platz will Wolf so schnell wie möglich in Köln ankommen und als allererstes eine Wohnung finden. „Ich bin seit Freitag hier, so schnell geht das leider nicht mit einem eigenen Zuhause. Ich bin aber drauf und dran, etwas zu finden.“

Im Gepäck wird Wolf seine kleine französische Bulldogge haben. Der Name: „Amou“ - der Wolf, wie passend.