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Sportchef & Vorstand einigen sich Für das FC-Aus verzichtet Veh auf Kohle

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Zum letzten Mal als FC-Sportchef auf der Tribüne: Armin Veh

Köln – Auf einmal ging alles ganz schnell: Nach nicht einmal zwei Jahren ist Armin Veh (58) beim 1. FC Köln wieder Geschichte. Im beiderseitigen Einvernehmen hatten sich der Klub-Vorstand und der Sportchef am Donnerstag auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Nach dem Schlusspfiff gegen Hoffenheim wurde das Veh-Aus offiziell.

So lief der Abschied von Armin Veh

Man kann Armin Veh für sein Wirken als Geschäftsführer kritisieren – aber am Ende kam sein Abgang zwar plötzlich, doch fair und mit offenem Visier.

Im Laufe der Woche waren der Vorstand um Werner Wolf (63) und der Sportchef zum Schluss gekommen, dass es wenig Sinn macht, die Zusammenarbeit, die bis Sommer vertraglich vereinbart war, mindestens aber bis Winter gehen sollte, weiterzuführen. 

Armin Veh verzichtete auf einen Teil seines Salärs

Wie man Veh kennt, war auch diese Entscheidung geradeaus – finanziell kam er dem FC entgegen. Nach EXPRESS-Informationen verzichtete er auf einen Teil des Salärs, das ihm bis Saisonende zugestanden hätte.

Vehs Blitz-Abgang! Nach der Choreo-Ohrfeige der Ultras (hier mehr dazu lesen) jubelte er beim FC-Tor nicht mal mehr. In der zweiten Halbzeit saß dann sein Sohn Fabian auf dem Platz neben Alexander Wehrle (44). Veh verabschiedete sich noch in den Katakomben von seinen FC-Vertrauten, verließ das Stadion kurz vor Mitternacht.

Alex und Armin Plakat Veh Wehrle

Mit diesem Plakat äußerten Fans des 1. FC Köln ihren Unmut über die Geschäftsführer Alexander Wehrle und Armin Veh.  

„Weil wir Unruhe von der Mannschaft fernhalten wollten, haben wir die Entscheidung dann erst nach Spielschluss verkündet“, sagt sein Interims-Nachfolger Frank Aehlig (51).
Dass man sich keine bösen Worte hinterherruft, wenn man sich im Geschäftsleben trennt, ist üblich. Dass der Vorstand bei der Trennung darauf verwies, dass „man sich eine längere Zusammenarbeit hätte vorstellen können, denn seine besonnene und kompetente Art hat dem FC sehr gutgetan“, verblüffte dann doch.

Armin Veh holte den falschen Trainer

Denn das Feld, das Veh hinterlässt, ist alles andere als gut bestellt. Er gab jede Menge Geld aus, das der Klub nicht hatte – mit überschaubarem Ertrag. Die Kritik der Fans über einen „katastrophal zusammengestellten Kader“, über „15 Millionen Euro Minus“ und „Seilschaften“ innerhalb des Klubs ist nicht unberechtigt. 

Dass Achim Beierlorzer (51) mit seinem Fußball die falsche Wahl für diesen Kader war, hätte Veh erkennen müssen. Nun müssen ein neuer Trainer und ein neuer Sportchef gefunden werden – mit mehr Fortune.