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Puck voll im GesichtNHL-Trainer von Scheibe getroffen und sofort ins Krankenhaus

Jared Bednar

Copyright: Julio Cortez/AP/dpa

Verletzt während des Spiels: Colorados Cheftrainer Jared Bednar. (Archivbild)

Schock in der Eishockey-Welt: Ein abgefälschter Puck sorgt für einen Notfall.

NHL-Drama: Star-Trainer von Puck im Gesicht getroffen – Klinik! Ein besorgniserregender Vorfall ereignete sich in der NHL: Jared Bednar, der Erfolgscoach der Colorado Avalanche, wurde im Match seiner Mannschaft gegen die Vegas Golden Knights von einem Puck getroffen. Für die verbleibende Spieldauer übernahm sein Assistent Dave Hakstol die Leitung. Wie die dpa meldet, war der 54-Jährige zwar bei Bewusstsein, wurde aber für einen CT-Scan und zusätzliche Checks in eine Klinik gebracht.

Der Zwischenfall geschah zu Beginn des Schlussdrittels bei der 2:3-Pleite seines Teams, als ein abgelenkter Puck Bednar unglücklich im Gesicht erwischte, während er hinter der Bank stand. Er coacht seit 2016 in Colorado und führte die Avalanche im Jahr 2022 zum Gewinn des Stanley Cups. Colorado ist außerdem schon jetzt als das Top-Team der regulären Spielzeit bestätigt.

Seider und die Red Wings: Playoff-Traum erneut geplatzt

Für den deutschen Abwehrspieler Moritz Seider und die Detroit Red Wings ist die Hoffnung auf die Playoffs hingegen zum zehnten Mal nacheinander zerplatzt. Die Mannschaft verlor ihr Heimspiel am drittletzten Spieltag mit 3:5 (1:1, 1:1, 1:3) gegen die New Jersey Devils. Somit endet die Saison für die Red Wings wieder einmal vorzeitig. Besonders bitter ist, dass sie ihre Division bis Ende Januar sogar angeführt hatten.

Seit seinem Einstand in der NHL hat Seider kein einziges Spiel ausgelassen. In seiner fünften Saison stellte er mehrere persönliche Rekorde auf: Er erzielte zum ersten Mal eine zweistellige Trefferzahl (bisher zehn Tore) und knackte auch die 50-Assist-Marke.

Andere Deutsche jubeln: Playoff-Einzug gesichert

Andere deutsche Akteure konnten sich über die Pleite von Detroit freuen. Die Ottawa Senators mit Tim Stützle siegten 3:0 gegen die New York Islanders und feierten damit ihren vierten Erfolg hintereinander. Ihr Platz in den Playoffs ist somit fest. Dasselbe gilt für die Boston Bruins, die von Marco Sturm trainiert werden, obwohl sie mit 1:2 gegen die Tampa Bay Lightning verloren.

Die Edmonton Oilers haben sich ebenfalls für die Endrunde qualifiziert, obwohl sie selbst verloren. Ohne den weiterhin verletzten Leon Draisaitl musste sich das Team mit 0:1 bei den Los Angeles Kings geschlagen geben. Sie profitierten jedoch vom Misserfolg der Winnipeg Jets. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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