Die Kölner Haie marschieren nach der Olympia-Pause wieder neu in der DEL los. Die Dresdner Eislöwen waren zum Auftakt kein ebenbürtiger Gegner für den souveränen Tabellenführer.
Nach Olympia-PauseKölner Haie schießen DEL-Schlusslicht mit Kantersieg zum Abstieg

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Moritz Müller stand bei den Kölner Haien nach seinem Olympia-Ausflug wieder auf dem Eis.
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Mit einer Niederlage nach zuvor 16 Siegen in Serie hatten sich die Kölner Haie in die Olympia-Pause verabschiedet, der Re-Start war am Mittwoch (25. Februar 2026) dann wieder ein voller Erfolg.
Der Auftakt in die entscheidende Phase der DEL-Hauptrunde gelang dem KEC in der ausverkauften Lanxess-Arena mit einem souveränen 7:2 gegen Schlusslicht Dresdner Eislöwen, die nach der Pleite bereits jetzt als sportlicher Absteiger feststehen. Schon früh im Spiel schufen die Haie im Duell Erster gegen Letzter klare Tatsachen.
Spiel schon zu Beginn des zweiten Drittels entschieden
Die aus den vorigen Monaten erfolgsverwöhnten Haie-Fans waren zunächst noch mit leichten Fragezeichen in die Arena geströmt: Wie würde die Mannschaft von Trainer Kari Jalonen (66) den Bruch mitten in der besten Phase der Liga-Historie verkraften?
Im ersten von acht verbleibenden Hauptrundenspielen ließen die Kölner dann aber überhaupt keine Zweifel aufkommen, Tanner Kero (9.) und Ryan MacInnis (18.) sorgten für eine 2:0-Führung nach dem ersten Drittel gegen das mit Abstand schwächste Team der Liga.
Anders als bei der schmerzhaften 1:4-Pleite gegen Frankfurt vor Olympia, als die Siegesserie trotz einer zwischenzeitlichen 1:0-Führung ein Ende gefunden hatte, ließen die Haie diesmal nicht nach. Stattdessen herrschten schon im zweiten Drittel klare Verhältnisse.
Nur wenige Minuten waren gespielt, da verdoppelte der KEC die Führung mit zwei schnellen Treffern. Kero (24.) und Nate Schnarr (25.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Dann nahm das Spiel weiter Fahrt auf.
Die Gäste erzielten durch Ricardo Hendreschke den Ehrentreffer (33.), den die Haie sofort durch Louis-Marc Aubry konterten (36.). Noch vor Drittel-Ende erhöhten Patrick Russell (39.) und erneut Schnarr (40.) auf ein demütigendes 7:1.
Geburtstagskind und Doppeltorschütze Schnarr sagte zur Pause bei MagentaSport: „Nach der langen Pause war es für uns wichtig, wieder gut reinzukommen. Daran müssen wir jetzt weiter anknüpfen.“
Zwar eröffnete Dresden das Schlussdrittel mit dem 2:7 durch Trevor Parkes, das Spiel war zu diesem Zeitpunkt aber schon längst entschieden. Und weil die Löwen Frankfurt parallel ihr Spiel gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 4:1 gewannen, kann Dresden mit nun 23 Punkten Rückstand bei noch sieben verbleibenden Spielen den Abstiegsplatz auch rechnerisch nicht mehr verlassen.
Mit 104 Punkten thront Köln dagegen weiter souverän an der DEL-Spitze, der Vorsprung soll am Freitag (19.30/MagentaSport) mit einem Heimsieg gegen den ERC Ingolstadt weiter ausgebaut werden.


