Beachvolleyball-Stars packen aus Darum baggern wir am liebsten in knappen Höschen

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Ilka Semmler und Kathrin Holtwick in ihrem Element: Beim Beachvolleyball auf Sand und im Bikini.

Rio de Janeiro – Sie sind der Blickfang bei Olympia: Die Beachvolleyballerinnen in ihren knappen Outfits.

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Bikini gegen Ganzkörperanzug: Laura Ludwig im Duell mit Doaa Elghobashy.

Beim Spiel der deutschen Teilnehmer Laura Ludwig und Kira Walkenhorst gegen die Ägypterinnen Doaa Elghobashy und Nada Meawad gab es einen „Clash of Cultures“.

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Die ägyptischen Beachvolleyballerinnen Doaa Elgobashy (l.) und Nada Meawad

Während das deutsche Duo im knappen Bikinihöschen und Oberteil um jeden Ball baggerte, traten die Gegnerinnen mit langer Hose und langärmligen Shirts an.

„Bikinis sind Teil unseres Sports“

Doch wie ist es eigentlich, in Bikini Hochleistungssport zu treiben? Das wollten die Kollegen von bento wissen und befragten das deutsche Duo Ilka Semmler und Kathrin Holtwick. Die beiden hatten sich nicht für Rio qualifiziert.

„Für uns sind Bikinis Teil unseres Sports und das beste Outfit – vor allem bei den hohen Temperaturen wie zum Beispiel jetzt in Rio“, sagte Semmler dem Portal.

Bei jedem Oufit haben sie ein Mitspracherecht. „Wir würden uns nie in etwas präsentieren, in dem wir uns unwohl fühlen. Das Ausmaß der Knappheit liegt dann im Auge des Betrachters. Davon abgesehen ist so mancher Strand-Bikini deutlich knapper“, ergänzte Semmler weiter.

Nicht nur durch die extrem knappen Outfits hat der Beachvolleyball einen hohen Bekanntheitsstatus. Doch wie fühlt es sich an, halbnackt vor Kameras aufzutreten? Semmler: „Wenn man mal ehrlich ist, haben viele Frauen in der Leichtathletik auch nicht viel mehr an und den Körper einer Schwimmerin kann man auch komplett betrachten in den extrem engen Wettkampfzügen.“

Höschen ist Teil des Business

Der Bikini mit dem knappen Höschen gehört zum Business: „Es ist unser Job und kein Thema, über das wir uns Gedanken machen. In der heutigen Zeit sollte das eigentlich kein Thema mehr sein.

Dass Zuschauer nur wegen der knappen Outfits ins Stadion kommen würde, könne Semmler nicht ändern. „Wer sich trotzdem nur an den durchtrainierten Körpern anstatt den sportlichen Höchstleistungen ergötzen will, soll dies tun. Wir wollen ja Spiele gewinnen, nicht Germanys Next Topmodel werden.“

(mja)

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