NBA-Star verzockt sich Dennis Schröder verliert Millionen mit Wechsel nach Boston

Dennis Schröder von den Los Angeles Lakers zieht im NBA-Spiel gegen Luke Kennard von den Los Angeles Clippers zum Korb.

Dennis Schröder (M.), bis zuletzt wie hier im Spiel gegen die Los Angeles Clippers am 23. Dezember 2020 im Trikot der Los Angeles Lakers, hat einen Vertrag bei den Boston Celtics unterschrieben.

Dennis Schröder unterschreibt für ein Jahr bei den Boston Celtics. Eine Entscheidung der jüngeren Vergangenheit wird ihm dabei zum Verhängnis.

Boston. In der Nacht auf Mittwoch (11. August) verkündete Dennis Schröder seinen Wechsel zu NBA-Rekordchampion Boston Celtics – dem Rivalen der Los Angeles Lakers, seines bisherigen Teams.

„Dies ist eine der besten Franchises in der Geschichte der NBA und es wird eine Ehre sein, das Grün und Weiß anzuziehen und das zu tun, was ich liebe“, schrieb der Deutsche in einer Instagram-Story. Wie ESPN berichtete, erhält Schröder einen Einjahresvertrag über 5,9 Millionen US-Dollar. Ein offizielles Statement der Celtics steht derweil noch aus.

Dennis Schröder schlug 84 Millionen Dollar aus

Für Schröder, der angesichts seiner Fähigkeiten erstaunlich lange auf dem Markt war, ist der Wechsel zur womöglich traditionsreichen Franchise der NBA nicht mehr als ein Kompromiss – ein schlechter noch dazu. Der neue Vertrag ist finanziell trotz Millionenhöhe deutlich unter dem, was sich der Nationalspieler erhofft.

Ein Angebot der Lakers zur Verlängerung der Zusammenarbeit für vier Jahre und 84 Millionen Dollar soll Schröder vor Monaten abgelehnt haben. Der Aufbauspieler hatte seinerzeit mit einer noch größeren Summe geliebäugelt, nun ist er mangels Alternativen aus Celtics-Sicht relativ günstig. Konkurrent LA ist auf Schröder nicht mehr angewiesen, kürzlich unterschrieb US-Superstar Russell Westbrook (32) beim Team um LeBron James (36).

NBA: Dennis Schröder muss sich neu beweisen

Schröder, der in der abgelaufenen Saison durchschnittlich 15,4 Punkte aufgelegt hatte, hat nun die nächste Spielzeit, um sich neu zu beweisen. Denn einen Ein-Jahres-Vertrag hat der 27-Jährige nur unterschrieben, damit er sich für einen deutlich größeren Kontrakt in den Folgejahren empfehlen kann.

Diese Empfehlung hatte er trotz seiner Bereitschaft während der  Olympischen Spiele in Tokio, bei denen Deutschland bis in Viertelfinale gekommen war, nicht geben dürfen. Der Spielmacher hatte das Turnier aus versicherungstechnischen Gründen verpasst. So muss das kommende Jahr zeigen, wie sehr sich Schröder verzockt hat.  (sid, bl)

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