Wer im Alter sicher wohnen will, muss für den Umbau oft tief in die Tasche greifen. Doch nun gibt es eine geniale Nachricht für Eigenheimbesitzer: Der beliebte KfW-Fördertopf ist seit dem 8. April endlich wieder geöffnet und schüttet tausende Euro aus!
Badsanierung ohne PflegegradDer Staat zahlt ab sofort wieder mit

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Frau hält einen bewilligten Förderantrag in ihrem barrierefreien Badezimmer

Der begehrte „Investitionszuschuss Barrierereduzierung“ (Programm 455-B) war längere Zeit pausiert, doch nun fließen die staatlichen Gelder wieder. Das Beste daran: Hauseigentümer können sofort profitieren – völlig unabhängig davon, ob ein Pflegegrad vorliegt oder nicht.
Vom Barriereabbau zum sicheren Badezimmer
Das Förderprogramm zielt generell darauf ab, Stolperfallen im gesamten Eigenheim zu beseitigen. Ein Raum ist bei den Umbaumaßnahmen besonders beliebt: das Badezimmer. Nirgendwo sonst ist die Rutsch- und Sturzgefahr im Alter höher, weshalb die meisten Eigentümer genau hier mit der Sanierung ansetzen.
Bis zu 2.500 Euro Förderung für Einzelmaßnahmen im Bad sind möglich
Die Konditionen sind enorm attraktiv: Die KfW übernimmt 10 Prozent der Umbaukosten für das Bad. Bis zu 2.500 Euro werden für diese Einzelmaßnahme beigesteuert. Wer das komplette Haus zum Standard „Altersgerechtes Haus“ saniert, kann sogar bis zu 6.250 Euro erhalten.
Die Vorgaben für die Ausschüttung
Ein einfacher und klassischer Umbau zu einem modernen Design reicht aber leider nicht aus. Der Umbau muss streng nach der DIN-Norm 18040-2 erfolgen. Unter anderem gibt es dafür folgende Vorschriften:
- Eine bodengleiche Dusche darf maximal 2 Zentimeter abgesenkt sein.
- Haltegriffe an strategisch wichtigen Stellen.
- Rutschfeste Fliesen sind notwendig.
- Der Höhenunterschied zwischen Badezimmer und Flur darf maximal 2 cm betragen.
Neben den Vorgaben der DIN-Norm ist es außerdem wichtig, dass der Antrag für die Förderung immer VOR dem Umbau gestellt wird. Einen rückwirkenden Zuschuss gibt es nicht.
Weiterführende Informationen zu dieser und weiteren Förderungen gibt es im Fachbeitrag „Förderungen Badezimmer“ vom unabhängigen Ratgeberportal Altersgerecht Modernisieren.
Erfolgreich gefördert: Welche Lehre ein echter Antragsteller weitergibt
Dass der KfW-Fördertopf wieder geöffnet ist, gilt als wichtiges Signal für Eigentümer. Patrick Herr, Gründer des Portals Altersgerecht Modernisieren, hat die Förderung damals für den Badumbau seiner eigenen Mutter beantragt. Das erfolgreiche Ergebnis: Ein beachtlicher Zuschuss von 1.729 Euro.
Aus dieser persönlichen Erfahrung heraus gibt er Antragstellern folgenden Rat mit auf den Weg:
„Tragen Sie im Antrag immer die vollen Sanierungskosten ein, auch wenn bei einzelnen Posten Unklarheiten über die Förderfähigkeit bestehen. Die KfW prüft die Rechnungen detailliert und filtert die passenden Positionen selbst heraus. So wird garantiert kein Cent verschenkt.“
Achtung: Schnell sein lohnt sich
Wer jetzt zögert, könnte allerdings das Nachsehen haben. Dieser Fördertopf ist extrem beliebt. Deshalb ist er auch schnell verbraucht.
Wer zu spät kommt, geht leer aus. Es lohnt sich also schnell zu handeln.
Über den nachfolgenden Link können Sie sich kostenlos und unverbindlich Angebote von passenden Sanitärbetrieben einholen. Diese Angebote dienen als Grundlage für die Beantragung der Förderung.
