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„Öko-Test“ Schock-Ergebnis: Beliebter Kinder-Snack enthält giftigen Stoff

Ein Kind isst eine Reiswaffel in Frankfurt an der Oder.

In allen getesteten Reiswaffel hat das Test-Team giftiges Arsen gefunden. Das Symbolbild wurde am 26. Juni 2015 aufgenommen.

Als Zwischensnack für Erwachsene und Kinder kommen sie gerne zum Einsatz: Reiswaffeln. Doch das Produkt ist nicht unbedenklich – zumindest in vielen Fällen.

Reiswaffeln sind der perfekte Snack für zwischendurch. Sie sind leicht, lecker und gesund – dürfte man meinen. Das Problem: Laut „Öko-Test“ enthalten Reiswaffeln krebserregendes Arsen – auch Produkte speziell für Säuglinge und Kinder.

Nicht das erste Mal, dass das Verbrauchermagazin vor dem beliebten Kinder-Snack warnt. Bereits in der Vergangenheit hatte „Öko-Test“ das Lebensmittel mehrfach getestet. Und kam immer zum selben Schluss: Arsen-Belastung.

Arsen in Reiswaffeln: Alle getesteten Produkte enthalten giftigen Stoff

Auch dieses Mal enthielten die Reiswaffeln den bedenklichen Stoff. 20 Produkte untersuchten die Experten. Auch Reiswaffeln mit Fruchtgeschmack und Produkte für Säuglinge und Kleinkinder zählten dazu.

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Erschreckend: Elf Produkte fielen durch, nur je ein Produkt wurde als „sehr gut“ und „gut“ eingestuft. In allen Reiswaffeln konnte „Öko-Test“ giftiges Arsen feststellen. Produkte speziell für Säuglinge und Kleinkinder schnitten vergleichsweise besser ab, wenngleich auch sie Spuren des Stoffes enthielten.

Kein Wunder: Denn Arsen kommt natürlich in der Erdkruste vor. Regen kann den Stoff abtragen. Zudem trägt auch der Mensch dazu bei, dass sich das Schwermetall in der Natur anreichert, beispielsweise durch Phosphordünger. Pflanzen nehmen den Stoff auf diese Weise auf. Besonders betroffen: Die Reispflanze. 

Einen Grenzwert für Produkte für Säuglinge und Kleinkinder gibt es aktuell nicht. Dafür allerdings einen Grenzwert für Reis, aus dem Lebensmittel für Säuglinge und Kleinkinder hergestellt werden. An diesem Wert orientierte sich auch „Öko-Test“ bei der Beurteilung des Arsen-Gehalts der Reiswaffeln. Das Ergebnis: In sieben Reiswaffeln lag der Gehalt darüber. 

Neben Arsen enthielten einige Produkte auch weitere Schadstoffe, unter anderem Cadmium, das sich in den Nieren anreichern kann. Das Schwermetall konnte in fünf Reiswaffeln nachgewiesen werden. Daneben stellte das Verbrauchermagazin in verschiedenen Produkten auch Schimmelpilzgift, Acrylamid und Mineralöle fest. (ls)

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