Ärger an beliebtem Urlaubs-Ziel Frustrierte Reisende fordern Zugang – Chancen stehen schlecht

Auf diesem Aktenfoto, das am 24. April 2019 aufgenommen wurde, besuchen Touristinnen und Touristen den Machu Picchu-Komplex, die Inka-Festung in den südöstlichen Anden Perus.

Das am 24. April 2019 aufgenommene Foto zeigt Touristinnen und Touristen, die den Machu Picchu-Komplex besuchen, die Inka-Festung in den südöstlichen Anden Perus. Aktuell sind alle Eintrittskarten für das Unesco-Weltkulturerbe vergriffen (Stand: 27. Juli 2022).

Riesiger Ansturm auf den Ruinen-Komplex Machu Picchu in Peru! Verzweifelt übernachten Menschen sogar an der Verkaufsstelle und fordern Einlass zur weltberühmten Stätte. Doch die Tickets sind alle vergriffen. Was ist der Grund? 

Ansturm auf die weltberühmte Ruinenstadt in Peru: Hunderte Touristinnen und Touristen haben demonstriert, um Zugang zu der Inka-Stadt Machu Picchu zu bekommen. Doch die Chancen stehen schlecht.

Die Menschen bildeten lange Schlangen und forderten lautstark den Verkauf von Eintrittskarten, wie im peruanischen Fernsehen zu sehen war. Manche schliefen demnach sogar vor Ort unter an der Verkaufsstelle unter freiem Himmel.

Kaum eine andere Ruine auf der Welt zieht so viele Menschen an wie die Inkastadt Machu Picchu in den Anden von Peru. Die Stätte liegt auf dem gleichnamigen Hochplateau in der Provinz Cusco, im Südosten des südamerikanischen Landes.

Peru: Extremer Ansturm auf Ruinenstadt Machu Picchu 

Doch was ist der Grund für den Frust um den beliebten Touristenmagneten? Der Ansturm einheimischer und ausländischer Gäste fällt mit den Nationalfeiertagen in dem Andenland am Donnerstag und Freitag (28. und 29. Juli) zusammen.

Deswegen seien die Eintrittskarten vor dem langen Wochenende bereits komplett verkauft, berichtete die peruanische Zeitung „El Comercio“ am Mittwoch (27. Juli 2022).

Laut Informationen des Magazins „Geo“ dürfte es allerdings nicht sehr verwunderlich sein, dass aktuell keine Tickets mehr zur Verfügung stehen. Allein wetterbedingt gelten die Monate zwischen April und Oktober als Hauptsaison. Es ist die trockenste und damit angenehmste Zeit für einen Besuch der Stadt Machu Picchu.

Eintrittskarten könnten laut „Geo“ schon Monate im Voraus vergriffen sein. Urlauberinnen und Urlauber sowie Einheimische, die kein Problem mit etwas Nebel und Regen zwischendurch haben, sollten besser in den Übergangsmonaten März und November zum Machu Picchu reisen, so der Tipp des Magazins. Dann wäre es spürbar leerer. 

Machu Picchu: Unesco-Weltkulturerbe aus dem 15. Jahrhundert

Die Ruinenstätte Machu Picchu gehört zu den wichtigsten Touristenattraktionen Südamerikas und zählt seit 1983 zum Unesco-Weltkulturerbe.

Die gut erhaltene Ruinenstadt wurde im 15. Jahrhundert von den Inkas errichtet und besteht aus rund 200 Bauten. Die neueste Forschung geht davon aus, dass in der Hochblüte bis zu 1000 Menschen in der Stadt zu Hause waren. Der Name des Ortes soll laut neueren Erkenntnissen wohl „Huayna Picchu“ oder nur „Picchu“ gelautet haben. (dpa, jba)

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