Verdi-Warnstreik Lufthansa streicht fast komplettes Programm an zwei Flughäfen

Wegen des Warnstreiks am Mittwoch streicht die Lufthansa ihr komplettes Flugprogramm an zwei Drehkreuzen.

Die Lufthansa streicht wegen des Verdi-Warnstreiks am Mittwoch (27. Juli) nahezu das komplette Flugprogramm an ihren deutschen Drehkreuzen Frankfurt und München.

Dies teilte das Unternehmen am Dienstag (26. Juli) mit.

Zuvor erklärte die Airline, der Warnstreik werde im Flugplan der Lufthansa zu „großen Einschränkungen“ führen. Man werde die Flugstreichungen am Dienstag im System publizieren und den betroffenen Fluggästen möglichst Alternativen anbieten, heißt es in einer aktuellen Kundeninformation. 

Die Gewerkschaft hat die rund 20.000 Bodenbeschäftigten zu flächendeckenden Arbeitsniederlegungen aufgerufen, um Druck in den laufenden Gehaltsverhandlungen aufzubauen. Passagiere ohne Umbuchungen sollten nicht zu den Flughäfen kommen, weil dort „nur wenige oder gar keine“ Serviceschalter geöffnet sein werden, warnte das Unternehmen.

Im Netz beschwerten sich Passagiere über kurzfristige Absagen von Interkontinentalflügen in die USA oder nach Hongkong. Das sind in aller Regel die letzten Flüge, die Lufthansa im Streikfall streicht. Lufthansa warnte Umsteiger davor, ohne Anschlussflug an die deutschen Drehkreuze zu fliegen. Es bestehe die Gefahr, dass die Gäste dort für mehrere Stunden oder Tage nicht weiterreisen könnten. (dpa/mg)

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