AidaKreuzfahrt läuft ganz und gar nicht wie geplant – Chaos für Reisende

Die AIDAprima (hier 2021 in Kiel) musste ihre Route mehrfach abändern.

Die AIDAprima (hier 2021 in Kiel) musste ihre Route mehrfach abändern.

Diese Kreuzfahrt mit einem Schiff aus der Flotte der Aida Cruises läuft ganz und gar nicht wie ursprünglich geplant. Mehrfach muss die Route aufgrund widriger Umstände angepasst werden. Das hat Folgen für Reisende.

von Jan Voß (jv)

Kreuzfahrten sind äußerst vielfältig. Nicht immer geht es zu exotischen Inseln oder in die Karibik. Mit der AIDAprima etwa wird auch eine sogenannte Metropolenroute in Westeuropa angeboten. Ziele sind die großen Hafenstädte entlang der europäischen Küste.

Aktuell stach das Kreuzfahrtschiff der Aida Cruises am Samstag (4. Februar 2023) in See. Von Hamburg aus sollten die Häfen Southampton, Le Havre, Zeebrügge und Rotterdam angesteuert werden. Doch es kam ganz anders als geplant.

Aida muss Kreuzfahrt kurzfristig ändern – das ist der Grund

Die Route der AIDAprima musste kurzfristig geändert werden. Grund sind die anhaltenden Streiks in Frankreich. Bereits seit einigen Wochen kommt es landesweit zu massiven Streikmaßnahmen, die das öffentliche Leben teilweise zum Erliegen bringen.

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Das hat nun auch für die Passagierinnen und Passagiere der Aida-Reise Konsequenzen. Bereits in der ersten Woche musste die Route geändert und die Ziele in ihrer Reihenfolge getauscht werden.

Hier im Video alle Kreuzfahrtschiffe von Aida in der Übersicht:

Und auch die weiteren Stopps müssen umgeplant werden. Am Dienstag (7. Februar) sollte die AIDAprima eigentlich den Hafen von Le Havre anlaufen. Doch aufgrund der Streikmaßnahmen ist dies so nicht möglich, da sich unter anderem die Hafenarbeiter an der Aktion beteiligen, berichtet „Kreuzfahrt Aktuelles“.

Chaos für Aida-Reisende – Hoffnung auf Rückkehr zum Fahrplan

Die Häfen Southampton und Le Havre sollen deshalb in anderer Reihenfolge angefahren werden. Anschließend geht es weiter nach Zeebrügge in Belgien. Damit soll das Kreuzfahrtschiff wieder in den regulären Fahrplan zurückkehren.

Die Crew hofft, dass die Reisenden so weitestgehend alle gebuchten Ausflugsprogramme nutzen können. Welche Folgen die kurzfristigen Änderungen dann aber tatsächlich für die Passagierinnen und Passagiere haben werden, ist noch unklar.