Spritpreis-Debakel Wird es noch schlimmer? Tankstellenverband warnt: Bald folgt „das böse Erwachen“

Steigende Spritpreise: Der Tankstellen-Interessenverband warnt davor, dass sich die Situation an den Tankstellen schon bald enorm zuspitzen könnte.

Die Spritpreise steigen und steigen – obwohl der Tankrabatt ja eigentlich das Gegenteil hätte bringen sollen. Auch der Tankstellen-Interessenverband (TIV) äußert scharfe Kritik und befürchtet, dass es bald noch viel schlimmer kommen könnte.

So hat der TIV den Mineralölkonzernen vorgeworfen, die aktuelle Situation auszunutzen, um die Gewinne hochzutreiben.

Spritpreise: Tankstellenverband mit scharfer Kritik an Mineralölgesellschaften

„Die Mineralölgesellschaften machen Kasse angesichts eines Klimas im Markt, das einen relativ hohen Benzinpreis ermöglicht“, sagte ein Sprecher des Verbands der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Freitagausgaben).

Der von der Bundesregierung beschlossene Tankrabatt von 35 Cent bei Benzin und 17 Cent bei Diesel sei über Preisanhebungen weitgehend schon im Vorfeld „kapitalisiert“ worden, führte der Sprecher aus.

Und jetzt werde weiter erhöht: Bald werde der Durchschnittspreis für den Liter Super wieder über zwei Euro liegen „und im August werden wir bei 2,10 oder 2,20 Euro landen“.

Mit Ende des Tankrabatts in drei Monaten folge dann „das böse Erwachen“, sagte der TIV-Sprecher weiter. „Dann stehen wir nach unserer Einschätzung mit Preisen zwischen 2,30 und 2,60 Euro da.“ Der TIV vertritt bundesweit ungefähr 1000 Tankstellenpächter. (afp/jv)

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