Das kommt gar nicht gut Auch Männer schummeln beim Orgasmus

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Nur zwölf Prozent der deutschen Frauen geben an, beim Sex immer zu „kommen“ – bei den Männern sind es stolze 86 Prozent.

Dass Mann es beim Sex leichter fällt, zum Orgasmus zu kommen, ist kein Geheimnis. Auch eine Umfrage des Online-Dating-Portals C-Date.ch bestätigt: Nur zwölf Prozent der deutschen Frauen geben an, beim Sex immer zu „kommen“ – bei den Männern sind es stolze 86 Prozent.

Immerhin erreichen 62 Prozent der Frauen den Höhepunkt zumindest regelmäßig beim Geschlechtsverkehr. 23 Prozent „kommen“ nur selten, drei Prozent gar nie.

Weiblicher Orgasmus einfach nicht wichtig?

„Warum das so ist, weiß man nicht”, sagt die Schweizer Sexualforscherin Andrea Burri. „Einige Theorien behaupten, dass der weibliche Orgasmus keine evolutionäre Funktion hat. Das heißt, es braucht ihn nicht für die Fortpflanzung, dementsprechend ist er nicht wichtig.”

Den Sex-Partner nicht verletzen

82 Prozent der Frauen geben an, schon mal einen Orgasmus vorgetäuscht zu haben. Der Hauptgrund: Sie möchten ihren Sex-Partner nicht verletzen. „Dabei setzt das gängige Credo, dass ein Orgasmus zum Sex dazu gehören muss, Männer und Frauen nur unter Druck, dabei entspricht es gar nicht der Realität”, sagt Andrea Burri.

Zudem geben 33 Prozent der C-Date-User an, dass sie merken, wenn die Sexual-Partnerin den Orgasmus vortäuscht.

Auch Männer können schummeln 

Aber: Frauen sind nicht die einzigen, die bluffen! Knapp jeder fünfte deutsche Mann hat auch schon einen Höhepunkt vorgespielt. „Klar geht das”, sagt die Sexualforscherin. „Lautes Stöhnen, hörbares Atmen, körperliche Anspannung… und gerade, wenn ein Kondom benutzt wird, das man schnell verschwinden lässt, ist danach schwer festzustellen, ob der Höhepunkt echt war.”

Von multiplen Orgasmen und selbstlosen Frauen

Die gute Nachricht von der weiblichen Orgasmus-Front: 32 Prozent der Userinnen geben an, schon mehr als einen Höhepunkt hintereinander gehabt zu haben. Andrea Burri vermutet, dass die Gründe sowohl biologischer als auch psychologischer Natur sind. „Es hat etwas mit der Ausschüttung des Hormons Prolaktin zu tun, aber auch damit, dass sich Frauen, die multiple Orgasmen haben, sich besser gehen lassen können.” 

Eigener Höhepunkt gar nicht so wichtig

Aber: Einem guten Drittel der Ladys ist der Höhepunkt des Sex-Partners sowieso wichtiger als der eigene. Bei den Männern ist das etwa fifty-fifty. „Für Frauen hat Sex oft mehr mit Nähe und Intimität als mit animalischer Lust zu tun”, erklärt Sexualforscherin Burri. „Und die kriegt man auch ohne Orgasmus.” 

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