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Vierte Impfung Stiko empfiehlt nächsten Corona-Booster jetzt auch für Jüngere

Ein Mann bekommt im Impfzentrum eine Booster-Impfung gegen Covid-19. Dieses Symbolbild wurde im November 2019 aufgenommen.

Ein Mann bekommt im Impfzentrum eine Booster-Impfung gegen Covid-19. Dieses Symbolbild wurde im November 2019 aufgenommen.

Bislang sollten nur Menschen, die älter als 70 sind, die zweite Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus bekommen. Jetzt hat die Stiko ihre Empfehlung angepasst.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die zweite Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus jetzt bereits ab 60 Jahren. Dadurch sollten besonders gefährdete Menschen noch besser vor schweren Covid-19-Erkrankungen und dadurch verursachten Todesfällen geschützt werden, teilte die Stiko am Donnerstag in Berlin mit. Bislang war eine zweite Auffrischungsimpfung Menschen erst ab 70 Jahren empfohlen worden.

Durch eine weitere Auffrischungsimpfung mit den derzeit verfügbaren Impfstoffen wird dem Expertengremium zufolge bei den betreffenden Gruppen weiterhin ein sehr hoher Schutz gegen schwere Verläufe einer Corona-Infektion erzielt. „Es ist daher für die genannten Risikogruppen nicht empfohlen, auf einen angepassten Impfstoff zu warten und eine indizierte Impfung zu verschieben“, betonte die Stiko.

Vierte Corona-Impfung: Das sagt Gesundheitsministr Karl Lauterbach

Für Auffrischungsimpfungen soll in der Regel ein mRNA-Impfstoff verwendet werden. Dabei soll ein Mindestabstand von sechs Monaten zu einer vorangegangenen Coronainfektion oder -impfung eingehalten werden. In begründeten Einzelfällen kann der Abstand auch auf vier Monate verkürzt werden. Die Empfehlung gilt demnach auch für Kinder ab fünf Jahren mit einem erhöhten Risiko für schwere Covid-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung.

Alles zum Thema Karl Lauterbach

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) begrüßte die neue Empfehlung. „Ich bin froh, dass die Stiko diesen wichtigen und aus meiner Sicht fälligen Schritt heute gegangen ist“, sagte er dem Portal „t-online“. Immer noch seien die Fall- und Sterbezahlen zu hoch, die in Deutschland verfügbaren Impfstoffe aber schützten zuverlässig vor Tod und schwerem Verlauf. Auch er riet, nicht auf angepasste Impfstoffe zu warten und sich nun boostern zu lassen. (mac/dpa)

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