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Neues E-RezeptTechnische Pannen, uninformierte Patientinnen und Patienten: Praxen melden Probleme

Das neu eingeführte E-Rezept sorgte bereits gleich zu Beginn des Jahres in den Praxen und Apotheken für Chaos.

von Eva Gneisinger (eg)

Laut Beschluss sollten Rezepte bereits ab Anfang 2022 nur noch elektronisch ausgestellt werden. Zwei Jahre später startet nun die bundesweite Umstellung auf das digitale Rezept, die in den ersten Tagen schon einige Probleme mit sich bringt.

Das elektronische Rezept ersetzt seit dem 1. Januar 2024 das herkömmliche Papierrezept. Ärztinnen und Ärzte müssen für verschreibungs­pflichtige Arzneimittel Rezepte von nun an elektronisch ausstellen, statt auf den gewohnten Formularzetteln.

Neues E-Rezept: Erste Panne in der E-Rezept-App

Um das Rezept anschließend einzulösen, stehen Patientinnen und Patienten drei Möglichkeiten zur Auswahl: per elektronischer Gesundheitskarte (eGK) in der Apotheke, mittels Ausdruck eines QR-Codes oder per Anwen­dung der E-Rezept-App.

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Genau letztere streikte am Dienstag (2. Januar 2024) und Mittwoch (3. Januar 2024): Laut Gematik (Betreiberin der Telematikinfrastruktur) konnten Patientinnen und Patienten wegen einer Störung nicht auf die E-Rezept-App zugreifen. Betroffen waren Versicherte der Krankenkassen BKK, IKK und DAK.

Die Wege über die elektronische Gesundheitskarte und den Papierausdruck des QR-Codes seien von der Störung jedoch nicht betroffen gewesen und konnten weiterhin genutzt werden, so das „ärzteblatt“.

Schon im Vorfeld sorgte der enorme technische Aufwand, der sich aus dem bundesweiten Start für das E-Rezept ergibt, für Verzögerungen. Wegen Technikproblemen wurde der Starttermin des digitalen Rezepts über zwei Jahre immer wieder verschoben.

E-Rezept: Viele Patientinnen und Patienten nicht über Umstellung informiert

Die Praxen und Apotheken mussten sich zum Jahresbeginn jedoch nicht nur den technischen Herausforderungen des E-Rezeptes stellen. Laut einer Blitzumfrage des Ärztenachrichtendienstes zur Einführung des E-Rezepts musste vor allem Aufklärungsarbeit geleistet werden.

So gaben 53 Prozent der über 900 an der Umfrage teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte an, dass ihre Patientinnen und Patienten nicht über die Umstellung auf das digitale Ticket informiert waren.

Die zum Jahresbeginn ohnehin vollen Praxen, die Unwissenheit vieler über die Umstellung von Papier- zu digitaler Form sowie die technischen Probleme sorgten mitunter für Chaos. Wie aus der Umfrage hervorgeht, kritisieren viele Medizinerinnen und Mediziner, dass das E-Rezept momentan noch kein Zeitgewinn sei, sondern viel mehr Zeit in Anspruch nehme, als das vorherige Verfahren.