Fritten-Test Tiefkühl-Pommes: Wo gibt's die besten?

Welche Tiefkühlpommes schmecken am besten?

Welche Tiefkühlpommes schmecken am besten?

Pommes schmecken super! Für Kinder keine Frage. Aber auch Erwachsene greifen gerne zu – nicht nur in der Frittenbude.

Denn auch zu Hause gibt’s die Stäbchen immer öfter. Das geht mit Tiefkühlware schnell und einfach. Doch da gibt es große Unterschiede: Die Zeitschrift „Ökotest“ (Nr. 05/Mai 2011) hat 20 Sorten getestet. Wir sagen, welche Sie kaufen sollten.

Backofen oder Fritteuse? Da scheiden sich die Geister. Vielen schmecken die Stäbchen aus dem heißen Öl besser, doch die sind auch sehr viel fettiger als die Pommes aus dem Backofen. Achten Sie auf die Kalorien: Eine 150-Gramm-Portion im Backofen enthält bei fünf Prozent Fett rund 300 Kalorien, aus der Fritteuse 480 Kalorien.

Vorsicht ungesund! Werden Pommes zu dunkel gebacken, entsteht der Krebserreger Acrylamid. Daher sollte der Backofen nicht heißer als 200 Grad (Umluft 180 Grad) eingestellt sein. Für die Fritteuse gilt: maximal 175 Grad.

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Welches Öl ist das Beste? In welchem Öl Tiefkühl-Pommes vorfrittiert wurden, hat großen Einfluss auf die Qualität der Fritten. Ernährungsexpertin Silke Schwartau rät von Palmöl ab: „Denn Palmöl enthält kaum wertgebende Inhaltsstoffe und viele ungesunde gesättigte Fettsäuren.“ Auch stammt das billig produzierte Palmöl meist aus nicht nachhaltiger Herstellung. Kunden sollten Pommes auf Sonnenblumenöl-Basis bevorzugen, das enthält zudem gesündere Fettsäuren.

Etikettenschwindel: Penny wirbt auf der Packung mit 100 Prozent Sonnenblumenöl. In Wirklichkeit sind die Pommes zu einem erheblichen Teil auch mit Palmöl vorfrittiert. Die Firma Real wirbt damit, dass ihre Pommes in „hochwertigem Öl“ vorgebacken sind. Tatsächlich enthalten die Real-Fritten ausschließlich billigeres Palmöl. Der Verbaucher wird somit schlichtweg getäuscht.

Zusatzstoffe: Pommes bestehen normalerweise aus Kartoffeln, Öl und sonst gar nichts. Doch einige Hersteller brauchen trotzdem eine lange Liste an Zusatzstoffen, darunter Phosphate, Verdickungsmittel, Farbstoffe, Salz und Dextrose. Dafür gab es im Test Abzug.

Gewinner und Verlierer: Die Pommes von Edeka und den Discountern Aldi Nord, Norma und Netto schneiden im Test mit „sehr gut“ ab. Die Pommes von Penny bekommen ein „mangelhaft“. Die Fritten von Real landen mit einem „ungenügend“ auf dem letzten Platz.

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