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Telekom, Vodafone, O2 Datenvolumen großer Netz-Betreiber sehr viel höher als nötig – warum wir trotzdem zahlen

Das Symbolfoto, aufgenommen am 9. April 2017 in Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen), zeigt eine Frau, die eine Sprachnachricht in ein Smartphone spricht.

Das Symbolfoto, aufgenommen am 9. April 2017 in Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen), zeigt eine Frau, die eine Sprachnachricht in ein Smartphone spricht.

Ein Vergleichsportal kam zum Schluss, dass die oft sehr hoch gesetzten Datenvolumen, die große Netzbetreiber anbieten, an der Realität vorbeigehen. Warum Kundinnen und Kunden trotzdem für utopische Preise zahlen...

Die wenigsten Menschen zahlen lediglich fünf bis zehn Euro für ihren Handytarif. Dabei nutzen Kundinnen und Kunden ihr Paket, das sie sich leisten, selten richtig aus. So übersteigt etwa das zur Verfügung stehende Datenvolumen in der Regel deutlich dem durchschnittlichen pro-Kopf-Verbrauch.

Doch warum wählen und zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher dann die enorm hochpreisigen Tarife? Ein Grund könnte die Finanzierung von teuren Smartphones sein, die damit ebenfalls abgedeckt wird.

Mobilfunkanbieter mit  „überdimensionierten“ Datenvolumen 

Die großen Mobilfunkanbieter haben einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox zufolge ein „überdimensioniertes“ Datenvolumen im Angebot, das mit dem realen Verbrauch der Kundinnen und Kunden nur wenig zu tun hat.

Verivox nahm einen Dreijahresvergleich des Datenangebots der großen Anbieter Telekom, Vodafone und O2 vor. Die Ergebnisse lagen AFP am Mittwoch, 6. Juli 2022, vor.

Demnach steckt darin mehr als sechs Mal so viel Datenvolumen wie durchschnittlich verbraucht wird.

O2 bietet höchstes Datenvolumen an

Im Jahr 2019 steckten in einem Tarif der großen Anbieter im Schnitt 9,49 Gigabyte, heute sind es 27,10 Gigabyte. Das mit Abstand umfangreichste Angebot hatte O2 mit 38,6 Gigabyte.

Der Durchschnittsverbrauch wuchs seitdem aber weniger stark, nämlich von zwei Gigabyte 2019 auf zuletzt 4,3 Gigabyte. Damit liegt das durchschnittliche Datenvolumen eines aktuellen Tarifs 6,3 Mal höher als der übliche Verbrauch, wie Verivox herausstellte.

Doch wie kommt es zu diesem Ungleichgewicht? Viele hochpreisige Angebote würden nicht wegen der großen Datenpakete gebucht, sondern „um ein Smartphone zu finanzieren“, erklärte Verivox.

Dabei seien Discounter-Angebote mit fünf Gigabyte Datenvolumen schon für einen monatlichen Durchschnittspreis von fünf Euro zu haben. Damit ergebe sich ein Sparpotenzial von bis zu 82 Prozent. (afp)

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