Handy ohne Hände bedienen Android-Nutzer bekommen neue Funktion

Eine Frau hält ein Smartphone in der Hand und lehnt an einem Balkon

Android-Nutzerinnen und Nutzer kriegen mit dem neuen Update eine Änderung, die vielen bislang noch nicht bekannt sein dürfte.

Das Smartphone nur mit der eigenen Mimik steuern? Google hat ein neues Update entwickelt, dass Android-Nutzern Erleichterung verschaffen soll. So finden Nutzer die Neuerung auf ihrem Handy. 

Köln. Mit der aktuellen Betaversion von Android 12 liefert Google Android-Nutzern eine ganz neue Funktion, die den Gebrauch des Smartphones vor allem für Menschen mit körperlichen Einschränkungen erleichtern soll.

Statt mit dem Finger über den Bildschirm zu wischen, soll das Handy jetzt mit Gesichtausdrücken gesteuert werden. Der Clou: Die Funktion kennen viele bislang noch nicht.

Google-Update bringt Android-Nutzern hilfreiche Handy-Funktion

Versteckt ist die Neuerung in den Einstellungen des Betriebssystems. So gelingt der Zugriff: 

  • Einstellungen / Bedienungshilfen / Schalterzugriff

 Von hier aus liefert Google den Hinweis, dass das Gerät statt „über den Touchscreen über einen oder mehrere Schalter” gesteuert werden kann.

Geht man dann auf Einstellungen, öffnet sich ein Menü, in dem der Kameraschalter virtuell umgelegt werden muss.

Google liefert Android-Update: Gesichtssteuerung fürs Handy

Um die Funktion zu nutzen ist keine Internetverbindung nötig. Gespeichert werden die gemachten Fotos übrigens nicht. Im System erkannt werden bislang sechs verschiedene Gesichtausdrücke. 

  • Offener Mund
  • Lächeln
  • Augenbrauen heben
  • Blick nach links, rechts oder oben

Wie die Gesichtsausdrücke verwendet werden, können die Nutzerinnen und Nutzer in einer Liste möglicher Aktionen selbst festlegen. Möglich wäre es, den Mund zu öffnen, um etwas auszuwählen um dann anschließend mit einem Lächeln zum Startbildschirm zurückzukehren.

Nicht nur Google verspricht Erleichterung – die Stau-App der bundeseigenen Autobahn GmbH soll Autofahren im Alltag helfen und sie frühzeitig vor drohenden Staus informieren.

Über hunderte Webcams entlang der Autobahnen sollen sich die Betroffenen selbst ein Bild über die Verkehrslage machen können und auch über Veränderungen auf den Straßen, wie beispielsweise Umleitungen, besser informiert werden. (sj)

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