„Der flotte Dreier“Szenen mit Wolodymyr Selenskyj, die wir niemals wieder vergessen können

Ein Held für die Welt: Der ukrainische Präsident ist von einem Schauspieler und Comedian zu einem Kriegshelden geworden.

Ein Held für die Welt: Der ukrainische Präsident ist von einem Schauspieler und Comedian zu einem Kriegshelden geworden.

„Der flotte Dreier“: An dieser Stelle zeigt unsere Redaktion die drei besten Posts einer berühmten Persönlichkeit, die drei besten Ereignisse aus der Sportwelt – oder drei Dinge, die uns besonders bewegen. Die Top 3 zum Staunen eben. Diesmal: Die drei emotionalsten Szenen mit Selenskyj.

Egal ob Instagram, Facebook, Twitter, TikTok oder YouTube – überall im Internet werden wir mit Videos, Posts von Prominenten und Storys geflutet. Schwierig, da den Überblick zu behalten.

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Sie wollen wissen, was unsere Top 3 bei den Promis, in der Show-Welt, im Sport oder in der Welt der Filme und Serien ist? Dann sind sie hier genau richtig. In unserer Rubrik „Der flotte Dreier“ gibt es schnell die besten drei Posts, Storys und Dinge, die unsere Redaktion bewegen.

Alles zum Thema Wolodymyr Selenskyj

Diesmal schauen wir uns die drei emotionalsten Szenen mit dem ukrainischen Präsidenten, Wolodymyr Selenskyj, an, der am Mittwoch 45 Jahre alt geworden ist. Der einstige Schauspieler und Comedian ist längst zu einem Kriegshelden geworden, nicht nur in seinem eigenen Land.

Standing Ovations im EU-Parlament nach leidenschaftlicher Rede

Der Krieg in der Ukraine war erst ein paar Tage alt, ein gewaltiger russischer Militärkonvoi rollte auf die Hauptstadt Kyjiw zu – da hielt ein entschlossener Präsident per Video seine bewegende Rede vor dem EU-Parlament in Brüssel. „Wir kämpfen für unsere Rechte, für unsere Freiheit, für unser Leben. Und nun kämpfen wir ums Überleben“, sagte er in der Sondersitzung am 1. März 2022. „Aber wir kämpfen auch, um gleichwertige Mitglieder Europas zu sein“, sagte er weiter. „Die Europäische Union wird deutlich stärker mit uns sein. Das steht fest“, so der Präsident. „Ohne euch wird die Ukraine alleine sein.“ Nach seiner leidenschaftlichen Rede gab es Standing Ovations. 

Grauen in Butscha: Etwas in Worte fassen, das nicht zu fassen ist

Nach Bekanntwerden des russischen Massakers an Zivilisten und Zivilistinnen ist Wolodymyr Selenskyj am 3. April in die zerstörte Stadt Butscha gereist. Dort war dem Präsidenten anzusehen, welchen Tribut der Krieg von ihm fordert: Es waren Szenen voller Trauer, Wut und Verzweiflung. Selenskyj trat in dunkelgrünem Pullover und einer Militärweste in Tarnmuster auf und machte sich in Begleitung von bewaffneten Sicherheitskräften ein Bild von den Zerstörungen und dem Schrecken: Leichen von Zivilisten lagen auf den Straßen, viele von ihnen wurden mit Kopfschüssen getötet, bei manchen die Hände gefesselt. Selenskyj war das Grauen anzusehen – ein Gesicht, das wir nie vergessen werden.

Erster Besuch im Ausland nach Monaten und minutenlanger Applaus

Seit dem Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 hatte der ukrainische Präsident sein Land nicht verlassen – und sein erstes Ziel im Ausland führte ihn in den US-Kongress. Nach minutenlangem Applaus, als er den Saal betrat, hielt er eine flammende Rede. Trotz aller Widrigkeiten und Untergangsszenarien sei die Ukraine nicht gefallen, sagte Selenskyj. Er dankte nicht nur für bisherige Hilfen, sondern pochte auch eindringlich auf weitere Unterstützung. Mit Erfolg: Nun schickt nicht nur Deutschland, sondern auch die USA Kampfpanzer in das kriegsgebeutelte Land. (mg)