Sein letztes Meisterwerk überzeugt die Jury – eine Anerkennung, die er nicht mehr erlebt.
Bewegende Ehrung für Regie-LegendeWolfgang Becker (†) posthum ausgezeichnet

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Wolfgang Becker wird posthum mit dem Ernst-Lubitsch-Preis gewürdigt. (Archivbild)
Ein Preis, der unter die Haut geht. Der Filmemacher Wolfgang Becker, der 2024 von uns ging und mit „Good Bye, Lenin!“ unvergessen bleibt, empfängt nach seinem Tod den Ernst-Lubitsch-Preis.
Eine Premiere in der Geschichte des Preises: Zum allerersten Mal wird die Trophäe an einen Verstorbenen verliehen, wie die Veranstalter bekannt gaben. Sein finales Werk, «Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße», dessen Uraufführung der Regisseur nicht mehr miterleben konnte, hat die Jury restlos begeistert. Laut dpa wurde der Film zur besten deutschen Kino-Komödie des Vorjahres gekürt.
Jury-Urteil: „Meisterhaft“ und „unverwechselbar“
In der Erklärung des Clubs der Filmjournalisten Berlin wird die Entscheidung so begründet: „Wolfgang Becker versteht es meisterhaft, Witz und Melancholie in eine feine Balance zu bringen, und Historie und Gegenwart auf unverwechselbare Weise zusammenzuführen.“
Diese Ehrung nach seinem Tod soll sein unvergängliches Wirken als genauer Beobachter von gesellschaftlichen Details und als herausragender Regisseur von Komödien unterstreichen. Benannt ist die Auszeichnung nach dem Filmemacher Ernst Lubitsch (1892-1947). (red)
Gala im Sommer: Freunde ehren Becker
Im Rahmen einer festlichen Gala im Sommer werden zwei enge Wegbegleiter Beckers die Lobrede halten: Dani Levy («Alles auf Zucker!») und Tom Tykwer («Babylon Berlin»).
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