Sie lieben Coupons, geben nur wenig aus und geizen beim Trinkgeld: Diese Hollywood-Stars sind echte Sparfüchse.
„Wo ist das Ausverkaufsregal?“ So sparen Lady Gaga und andere Superstars bares Geld

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Ist es ein Zeichen von Sparsamkeit oder doch Geiz, wenn reiche Hollywood-Stars wie Sarah Jessica Parker, Kevin Costner oder Lady Gaga (Bild) teure Kleider vom Set mitnehmen oder auf Rabatt-Gutscheine abfahren? (Bild: Amy Sussman/Getty Images)

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Mila Kunis macht kein Geheimnis aus ihrer Sparsamkeit: In der Talkshow von Conan O'Brien zeigte sie 2016 ihren 90-Dollar-Verlobungsring. (Bild: Kevin Winter/Getty Images)
Sie kassieren Millionengagen und achten dennoch genau aufs Geld: Aber ist es ein Zeichen von Sparsamkeit oder doch Geiz, wenn reiche Hollywood-Stars wie Sarah Jessica Parker, Kevin Costner oder Mila Kunis teure Kleider vom Set mitnehmen oder auf Rabatt-Gutscheine abfahren? Entscheiden Sie selbst ...
Kevin Costner geht nicht zum Friseur

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Kevin Costner fährt ein altes Auto, liebt angeblich Rabatt-Coupons und ließ sich von seiner Ex-Frau Christine Baumgartner die Haare schneiden, statt zum Friseur zu gehen. (Bild: Amy Sussman/Getty Images)

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Sarah Jessica Parker bediente sich privat großzügig bei den luxuriösen Kleidern und Schuhen aus „Sex and the City“. (Bild: Dimitrios Kambouris/Getty Images)
Mila Kunis macht kein Geheimnis aus ihrer genügsamen Art. In der Talkshow von Conan O'Brien präsentierte sie 2016 stolz ihren 90-Dollar-Verlobungsring. Als der Late-Night-Moderator bemerkte, wie erfrischend offen sie ihre Bescheidenheit zugebe, konterte Kunis trocken: „Das ist eine nette Art zu sagen, dass ich geizig bin - aber gut.“

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Hilary Swank stammt aus eher ärmlichen Verhältnissen und ist bis heute ein Fan von Gutscheinen. (Bild: Dia Dipasupil/Getty Images)
Auch Kevin Costner gilt eher als Sparfuchs denn als Verschwender. Der Hollywoodstar fährt Berichten zufolge ein altes Auto, nutzt Rabatt-Coupons und ließ sich sogar von seiner Ex-Frau die Haare schneiden, statt zum Friseur zu gehen.

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Auch Sarah Michelle Gellar nutzt häufig Rabatt-Gutscheine. (Bild: Aurore Marechal/Getty Images)
Einfallsreich zeigt sich auch Sarah Jessica Parker, deren Familie früher auf Sozialhilfe angewiesen war. Diese Erfahrungen könnten erklären, warum sie bis heute auf ihre Ausgaben achtet - auch wenn ihr nachgesagt wird, sich privat gern an den luxuriösen Outfits aus „Sex and the City“ bedient zu haben. Dass eine einfache Herkunft prägt, zeigt auch Hilary Swank. Die Oscar-Preisträgerin schwärmt regelrecht für Gutscheine: Für sie sei das Durchblättern von Coupon-Seiten, als würden einem Dollar-Scheine entgegenfliegen.
Lady Gaga liebt es zu feilschen

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Immer auf der Suche nach Schnäppchen ist auch Kristen Bell. (Bild: David Livingston/Getty Images)

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Paris Hilton nimmt gerne Gratisgeschenke an. (Bild: Amy Sussman/Getty Images)
Ähnlich tickt Sarah Michelle Gellar, die einst verriet, vor dem Kauf ihres Elektroautos akribisch Benzinpreise verglichen zu haben. Rabattaktionen - besonders von Bloomingdale's - gehören für sie ebenfalls zum Alltag. Auf (Rabatt-)Schnäppchenjagd geht auch Kristen Bell - manchmal offenbar mit fragwürdigen Methoden. In einer Talkshow deutete sie scherzhaft an, womöglich schon Coupons aus den Briefkästen ihrer Nachbarn „organisiert“ zu haben.

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Keira Knightley genehmigt sich selbst „nur“ einen Unterhalt von etwa 50.000 Dollar im Jahr (Bild: Gareth Cattermole/Getty Images)
Auch Stil-Ikone Lady Gaga kennt beim Sparen keine falsche Scham: Die Sängerin und Schauspielerin lässt von schiefen Blicken nicht beirren, wie sie 2012 bei Twitter schrieb: „Warum schauen mich die Leute an, als ob ich verrückt wäre, wenn ich Gutscheine im Supermarkt benutze oder im Geschäft versuche zu feilschen? Ich komme aus New York! Wo ist das Ausverkaufsregal?“

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Angeblich knausert auch Kourtney Kardashian beim Trinkgeld. (Bild: Frazer Harrison/Getty Images)
Eine ganz eigene Haltung vertritt Paris Hilton. Die Hotelerbin bekannte in ihrer Autobiografie freimütig, dass man Gratisgeschenke ruhig annehmen solle - schließlich gebe es keinen Grund, auf kostenlose Dinge zu verzichten.
Keira Knightley hat ein kleines Jahresbudget

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Liegt es in den Genen? Auch Kourtney Kardashians Halbschwester Kendall Jenner zählt offensichtlich zu den Promis, die kein Trinkgeld hinterlassen. (Bild: Theo Wargo/Getty Images)

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Auch Madonna zählt - wenn man zahlreichen Berichten Glauben schenken darf - zu den Knauserern. (Bild: Dia Dipasupil/Getty Images)
Besonders konsequent wirkt der Umgang mit Geld bei Keira Knightley. Die Oscar-nominierte Darstellerin führt genau Buch über ihre Ausgaben und hat sich selbst ein vergleichsweise striktes Jahresbudget auferlegt: Rund 50.000 Dollar gönnt sie sich für ihren Lebensunterhalt - eine Summe, die für Hollywood-Verhältnisse fast schon bescheiden wirkt. Zwar macht sie Ausnahmen, etwa für besondere Anschaffungen oder Projekte, doch grundsätzlich versucht sie, sich an diese Grenze zu halten. Ihr Beweggrund ist bemerkenswert reflektiert: Knightley möchte verhindern, sich durch ihren Reichtum von ihrem Umfeld zu entfremden. Ein zu luxuriöser Lebensstil, so ihre Sorge, könne Distanz zu Freunden schaffen, die ein ganz anderes Leben führen.
Disziplin in Geldfragen zeigt auch Jay Leno - und das schon seit jungen Jahren. Bereits als Kind hatte er zwei Jobs gleichzeitig und entwickelte früh eine klare Regel: Von einem Einkommen wird gelebt, das andere wird konsequent gespart. Dieses Prinzip behielt er sein ganzes Leben lang bei. Selbst während seiner mehr als zwei Jahrzehnte dauernden Karriere als Host der „Tonight Show“, einer der lukrativsten Positionen im US-Fernsehen, rührte er sein TV-Gehalt eigenen Angaben zufolge nie an. Stattdessen lebte er ausschließlich von dem Geld, das er mit Stand-up-Auftritten verdiente.
Ist der Kardashian-/Jenner-Clan geizig?
Weniger sympathisch wirkt dagegen das Verhalten einiger Promis beim Thema Trinkgeld. Sean Penn wird immer wieder nachgesagt, äußerst knauserig zu sein - Berichte erzählen sogar von Restaurantbesuchen ohne jegliches Trinkgeld, obwohl er großzügig Freunde eingeladen haben soll.
Auch Kourtney Kardashian steht in dem Ruf, beim Bezahlen eher zurückhaltend zu sein - und soll sogar Preise für einfache Lebensmittel wie Hühnerbrust in verschiedenen Supermärkten verglichen haben. Ein ähnliches Image haftet ihrer Halbschwester Kendall Jenner an, die von einer New Yorker Bar öffentlich daran erinnert wurde, dem Personal Trinkgeld zu geben. Und auch Pop-Ikone Madonna wird regelmäßig mit entsprechenden Vorwürfen konfrontiert.
Selbst Sportlegenden sind nicht frei von diesem Ruf: Michael Jordan, einer der größten Basketballer aller Zeiten, wurde von seinem früheren Weggefährten Charles Barkley einst unverblümt als „geizig“ bezeichnet. Zahlreiche Berichte legen nahe, dass auch er beim Trinkgeld eher zurückhaltend ist. (tsch)
