Bei Deutschland – Italien ARD-Mann Zamperoni kann sich Spruch wieder nicht verkneifen

Ingo Zamperoni

Ingo Zamperoni konnte sich einen Spruch wieder nicht verkneifen.

Hamburg – Für Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni (43) dürfte es am Samstagabend innerlich ein Fest gewesen sein. Deutschland spielte bei der U21-EM gegen Italien. Deutschland gegen Italien? Da war doch was mit Zamperoni....

Wir erinnern uns.

„Möge der Bessere gewinnen“

2012, EM-Halbfinale zwischen Jogis Jungs und den Italienern. Zamperoni, Sohn einer Deutschen und eines Italieners, moderierte die Halbzeitausgabe und sorgte mit seiner Verabschiedung für Verstimmung in der deutschen TV-Landschaft.

Zamperoni hatte Folgendes gesagt: „Und beenden möchte ich diese Tagesthemen aus gegebenem und auch persönlichem Anlass mit Worten des italienischen Dichterfürsten Dante: Das Gesicht verrät die Stimmung des Herzens. Ich weiß jetzt nicht, was Ihnen mein Gesicht verrät, aber seien Sie versichert, dass ich innerlich ziemlich zerrissen bin. In diesem Sinne … möge der Bessere gewinnen!

Halbe Nation gegen Zamperoni

Daran erzürnten sich damals die Gemüter. Zamperoni hatte die halbe Nation gegen sich aufgebracht. Allen voran deswegen, weil Deutschland gegen Italien rausflog.

Auch fünf Jahre später ist das ein Thema bei Zamperoni. Auch an diesem Samstagabend dürfte sich der Moderator stark an diesen Abend erinnert haben.

„Wir geben zurück“

Wie immer meldete er sich in der Halbzeitpause aus dem NDR-Studio in Hamburg und moderierte die Nachrichtenblöcke weg. Souverän, wie immer. 

Dann schließt er die Sendung. „Wir geben zurück an das Länderspiel Deutschland gegen Italien. Und um es mit Dante zu sagen: Ach lassen wir das“.

Und grinst verschmitzt in die Kamera. Und er weiß: So kann man auch mit den Kritikern abrechnen. Für welches Team er allerdings war, das hat Zamperoni verständlicherweise für sich behalten.

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