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Trauer um HipHop-Pionier Afrika Bambaataa

Der US-Musiker Bambaataa, hier auf einem Bild von 2006 zu sehen, ist im Alter von 68 Jahren verstorben. (Bild: Getty Images / Scott Gries)

Copyright: Getty Images / Scott Gries

Der US-Musiker Bambaataa, hier auf einem Bild von 2006 zu sehen, ist im Alter von 68 Jahren verstorben. (Bild: Getty Images / Scott Gries)

Afrika Bambaataa war eine der prägenden Figuren im HipHop. Mit 68 Jahren ist der US-Musiker und Produzent verstorben.

Afrika Bambaataa ist tot. Wie sein Label Tommy Boy Records auf Instagram bekannt gab, starb der US-Musiker und Produzent mit 68 Jahren. „Mit seinem Tod denken wir über seine Beiträge zum Genre und zur breiteren Kultur nach, die bis heute nachwirken“, schrieb das Musikunternehmen angesichts des Todes des Rappers. Laut Informationen des Promi-Portals „TMZ“ kosteten den HipHop-Pionier Komplikationen im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung das Leben.

Unter seinem bürgerlichen Namen Lance Taylor verbrachte Bambaataa seine Kindheit und Jugend in den Sozialbauten des New Yorker Stadtteil Bronx. Bei Blockpartys entdeckte er sein musikalisches Talent und seine Leidenschaft für elektronische Musik. 1973 rief er die Musikgruppe Universal Zulu Nation ins Leben, um einen friedlichen Gegenpol zu seiner von Bandengewalt geprägten Umgebung zu schaffen. Der Hit „Planet Rock“ verhalf Bambaataa 1982 zu weltweiter Bekanntheit.

Bambaataa musste sich vor Gericht verantworten

Zuletzt schrieb der US-Musiker aber eher Negativschlagzeilen. Bambaataa musste sich vor Gericht wegen Vorwürfen aufgrund von sexueller Übergriffen gegen Minderjährige verantworten. Der Musiker bestritt die ihm zur Last gelegten Taten stets. Eine strafrechtliche Verurteilung kam nie zustande. 2025 ging Bambaataa jedoch als Verlierer eines Zivilprozesses wegen Missbrauch hervor. Vor Gericht war er damals nicht erschienen.

Nachdem die Nachricht über den Tod des Musikers und Produzenten die Runde gemacht hatte, wurden in den sozialen Medien Beileidsbekundungen laut. „Als Gründer der Universal Zulu Nation half Afrika Bambaataa dabei, die frühe Identität des HipHop als globale Bewegung zu prägen, die in Frieden, Einheit, Liebe und Spaß verwurzelt ist“, meldete sich unter anderem der Musiker Kurtis Blow zu Wort. Der Einfluss des Verstorbenen auf die Geschichte des HipHop sei „unumstößlich“, betonte der Leiter der Arbeitsrechtsorganisation The Hip Hop Alliance. (tsch)

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