„War nie Unternehmer“ Gottschalk über seine Rente und seine übelste Pleite-Aktion

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Thomas Gottschalk (hier beim „Deutschen Comedypreis“ 2019) hat über seine Finanzen gesprochen.

München – Aus dem deutschen Fernsehen ist Thomas Gottschalk (69) nicht wegzudenken. Über Jahrzehnte war der Entertainer präsent wie kaum ein anderer im TV.

So jemand sollte doch im Alter auf eine angenehme Rente zugreifen könnten. Sollte man meinen. Doch so üppig, wie man sie sich vorstellt, fällt sie ganz und gar nicht aus.

„915 Euro und 79 Cent“, sagte er dem „Handelsblatt“ kurz vor seinem 70. Geburtstag am Montag (18. Mai). Und diese Zahlungen gehen auch nicht auf seine legendäre Zeit beim ZDF zurück, durch die er als Moderator bei „Wetten, dass..?“ ein Millionenpublikum erreichte.

Thomas Gottschalk verdankt seine Rente seiner Radio-Zeit

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Gottschalk geht ins Detail: „Das verdanke ich meiner Festanstellung beim Bayerischen Rundfunk in den achtziger Jahren“, präzisierte er.

Als Moderator habe er sich nie als Unternehmer gefühlt: „Ich war nie Unternehmer, sondern immer nur Gesichtsvermieter.“

Gottschalk erwähnte auch seine Werbeverträge mit Haribo, was sich gelohnt habe. Auf die Frage, wofür er das meiste Geld dann wieder ausgegeben habe, sagte er: „Für ein Schloss am Rhein, das mir nicht mehr gehört, und für eine Mühle in Malibu, die bis auf die Grundmauern verbrannt ist. Als Investor war ich super!“

Das Schloss habe er mit Riesenverlust verkauft.

Mit dem Fernsehen von heute hadert der Entertainer. „Die Verantwortlichen beschreiten derzeit einen gefährlichen Irrweg“, sagte er in dem Interview. „Die wollen Fernsehen demnächst online veranstalten. Das wird nicht klappen.“

Thomas Gottschalk feiert mit ZDF in Geburtstag

Mit einer nächtlichen Show im ZDF feiert Gottschalk in seinen Geburtstag (Montag, 18. Mai) hinein.

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Thomas Gottschalk mit Freundin Karina Mroß im Februar 2020 beim 50. Ball des Sports auf dem roten Teppich.

Der Entertainer sagte in dem Interview auch: „Solange die Leute meine Rübe noch dort sehen wollen, wo sie mich schon immer gefunden haben, nämlich im linearen Fernsehen, halte ich sie, gut frisiert, ins Bild.“

Es mache aber wenig Sinn für ihn, „jetzt auf YouTube rumzuturnen, nur weil das cool ist, wo mich aber niemand braucht. Gegen pubertäre Influencer, die ihrem Publikum erklären, wie man Pickel ausdrückt, habe ich eh keine Chancen. Ich habe ja nicht mal die Pickel.“ (jv/dpa)

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