Im „Sommerhaus der Stars“ und bei „Temptation Island VIP“ eckte Aleks Petrovic an. In der neuen Staffel des RTLZWEI-Formats „Couple Challenge“ will sich der selbsterklärte „maskuline Mann“ nun von seiner besten Seite zeigen. Mit durchwachsenem Erfolg.
„Sommerhaus“-Star irritiert mit Theorie zu maskuliner „Energie“„Was hat er gesagt?!“

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Aleks Petrovic glaubt, dass eine gute Beziehung feminine und maskuline „Energie“ brauche. (Bild: RLZWEI)

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Gemeinsam mit seinem Bruder Marko (links) stellt sich Aleks Petrovic der „Couple Challenge“. (Bild: RLZWEI)
Es sei „das Format, auf das ganz Reality-Deutschland gewartet hat“, heißt es zum Staffel-Auftakt von „Couple Challenge“ aus dem Off. Davon, dass in Kürze auch das Dschungelcamp oder „Germany's Next Topmodel“ starten, scheint sich RTLZWEI in dieser wenig bescheidenen Einschätzung nicht beirren zu lassen. Schließlich ist es den Machern der Sendung gelungen, wahre Größen der Fernsehunterhaltung ins Sauerland zu locken - oder zumindest Kandidaten, die sich für ebensolche halten.
„Wir sitzen hier, weil wir in der letzten Show wirklich was geleistet haben“, stellen sich etwa Sophie Welack und Hendrik Sünder vor. Noch nie gehört? Keine Sorge: Auch den meisten ihrer Mitcamper scheint das „Sommerhaus der Normalos“-Gewinnerpaar kein Begriff zu sein. So bleiben soll das nicht: Sie wolle „Deutschlands next Reality-Star“ werden, kündigt Sophie an und lästert vorsorglich über alles und jeden. Hat bei Désirée Nick ja damals auch geklappt.

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Sind keine Fans von Aleks' Theorien: Carina Nagel (links) und ihre Ehefrau Chika. (Bild: RLZWEI)
Wahre Trash-Fans kann Sophie damit freilich nicht beeindrucken. Schon gar nicht, wenn es sich bei einem ihrer Mitstreiter um Aleks Petrovic handelt. Der sorgte zuletzt bei „Temptation Island VIP“ für Empörung - unter anderem, weil er den als „Verführerinnen“ engagierten Frauen einfach ins Gesicht spuckte. „Irgendwie haben alle immer ein Problem und versuchen, mich zu provozieren“, stellt sich Aleks nun vor. Er weiß: „Ich bin der maskuline Mann, mich kennt man.“
„Ich hasse den!“

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Ariel konfrontiert Aleks. (Bild: RTLZWEI)
Ja, man kennt ihn. Von Vorteil scheint das im Camp allerdings nicht zu sein. „Das war meine größte Angst, dass der hier ist. Ich hasse den“, schimpft Konkurrentin Ariel, als das aus Aleks und seinem Bruder Marko bestehende „Team Maskulin“ das Lager betritt. Er sei „ein Egoist, ein Lügner, ein Betrüger“ und darüber hinaus ihr „größter Feind“, behauptet die baldige Dschungelcamperin gar. Der Grund für Ariels Groll: Aleks habe sich in einem anderen Format „respektlos“ ihr gegenüber verhalten. Unter anderem soll der einstige „Sommerhaus“-Kandidat sie damals mit einem Kraftausdruck aufgefordert haben, den Mund zu halten.

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Aleks sei „ihr größter Feind“, erklärt Ariel. (Bild: RLZWEI)
Aleks selbst weist Derartiges von sich. „Das würde ich niemals machen, so rede ich nicht“, sagt er zu Ariel, als ihn diese konfrontiert. Es tue ihm trotzdem „von Herzen leid“, behauptet der 34-Jährige. Seinem Bruder erklärt er wenig später, „dass Ariel eine kleine Zicke ist und das gerne für sich nutzt, um Sendezeit zu generieren“.
Dass ihn mit Carina Nagel auch eine weitere Mitstreiterin nicht leiden kann, erklärt sich Aleks wie folgt: „Sie hat hardcore gegen mich geschossen damals - so wie viele andere Influencer auch. Ich hab' nicht reagiert, und das hat sie wahrscheinlich im Ego so getroffen, dass sie dann angefangen hat, meine Produkte schlechtzureden.“ Dass die von Aleks beworbenen Nasenpflaster Carina nicht überzeugt hätten, läge ihm zufolge daran, dass sie diese in „Kindergröße“ erworben habe: „Natürlich funktioniert das nicht!“
„Es ist ja sein Schicksal, sich irgendwie unbeliebt zu machen“

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Sophie Welack und Hendrik Sünder haben das „Sommerhaus der Normalos“ gewonnen. (Bild: RLZWEI)
Nun jedoch scheint er sich mit der einstigen „Love Island“-Kandidatin versöhnen zu wollen. Als die darüber klagt, nicht für die niedrigen Temperaturen gerüstet zu sein, bietet Aleks ihr kurzerhand seinen Pullover an. „Steht da auch 'Team Maskulin' drauf?“, fragt Carina entsetzt. „Weil dann trage ich ihn auf keinen Fall!“ - „Nein, Team Feminin“, scherzt der „maskuline Mann“ und betont: „Man braucht immer beides.“
Das will Carinas Ehefrau und Teampartnerin Chika so nicht stehen lassen. „Außer du bist jetzt natürlich mit einer Frau zusammen und bist auch feminin - dann ist feminin und feminin“, versucht sie sich an einem Erklärungsversuch, dass auch feminine Menschen in einer Beziehung mit anderen femininen Menschen in einer Beziehung sein können. Aleks hingegen behauptet: „Dann fehlt ja was!“ Carina kann kaum fassen, was ihr Mitstreiter da von sich gibt. „Was hat er gesagt?!“, stutzt sie, während Aleks seine Theorie weiter erläutert: „Dann fehlt ja der Gegenpart. Ich rede jetzt nicht vom Geschlecht, sondern von der Art, von der Energie. Du kannst ja auch als Mann feminin sein und als Frau maskulin sein.“
„Es ist ja sein Schicksal, sich irgendwie unbeliebt zu machen“, lautet Carinas Fazit nach dem Gespräch. Während Aleks im Interviewraum einräumt, selbst „eine feminine, sanfte, zärtliche Seite“ zu haben und „nicht als eiskalter Krieger durch die Welt ziehen“ zu wollen, resümiert die 26-Jährige: „Er ist einfach ein bisschen hängengeblieben.“ (tsch)

