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Shirin David packt über Mobbing in Schulzeit aus„Als würde jemand dein Herz rausreißen“

In ihrer Schulzeit fühlte sich Shirin David oft alleine. (Bild: Getty Images / Andreas Rentz)

Copyright: Getty Images / Andreas Rentz

In ihrer Schulzeit fühlte sich Shirin David oft alleine. (Bild: Getty Images / Andreas Rentz)

Heute Star, früher „Außenseiterin“: Im Netflix-Dokumentarfilm „Barbara - Becoming Shirin David“ zeigt sich Shirin David von ihrer verletzlichen Seite. Doch nicht nur in der Schulzeit litt die Rapperin unter Mobbing ...

Sieben Nummer-eins-Singles, eine große Stadiontournee im vergangenen Jahr und 2,4 Millionen monatliche Hörerinnen und Hörer bei Spotify: Shirin David ist aktuell eine der gefragtesten deutschen Künstlerinnen. Während heute jubelnde Fans ihr Idol feiern, fühlte sich Barbara Shirin Davidavičius - so Davids bürgerlicher Name - in ihrer Kindheit und Jugend oft alleine. „Ich war immer eine Außenseiterin“, blickt sie im Netflix-Dokumentarfilm „Barbara - Becoming Shirin David“ (ab 13. März) auf ihre „schwere“ Schulzeit zurück.

Unter anderem habe es damals auf der Social-Media-Plattform Schüler VZ eine „Ich hasse Barbara“-Gruppe gegeben. „Ich habe mich immer gefragt, was mit mir nicht stimmt“, habe sie deshalb mit Zweifeln zu kämpfen gehabt, erinnert sich die 30-Jährige in der Doku. „Es fühlt sich an, als würde jemand dein Herz rausreißen.“

Shirin Davids Mutter rechnet mit Hate Speech im Internet ab: „Das ist krank!“

Doch schon damals habe sie trotz der Einsamkeit stets die Devise verfolgt: „Wartet ab: Die, die mich mobben, denen werde ich es richtig zeigen.“ Als sie dann mit ihren YouTube-Videos erste Erfolge feierte, sei das für Shirin David wie eine Befreiung gewesen. „YouTube hat mir die Möglichkeit gegeben, mich so zu zeigen, wie ich wollte.“

Neben Hass-Kommentaren sei sie auch mit unzähligen positiven Wortmeldungen bedacht worden. „Diese Zahlen zu sehen, das gibt dir das Gefühl, dass du geliebt wirst“, blickt die Rapperin in der Netflix-Produktion auf die „mit Abstand schönste Zeit in meinem Leben“ zurück.

Auch als die Sängerin längst als Rapperin Karriere gemacht hatte, machte sie nochmals eine schlimme Zeit durch. Wegen Mobbing im Internet sei sie „zwei Jahre nicht aus dem Haus gegangen“, erklärt sie rückblickend auf ihre Mittzwanziger. Auch ihre Mutter Erika habe „drei Monate gebraucht, um klarzukommen“. Ihr Urteil über die Internethasser ist eindeutig: „Das ist krank.“ Damals habe David „immer das Gefühl, dass ich mich für mich schämen musste“. Heute weiß sie: „Du kannst gegen das Internet nicht gewinnen.“ (tsch)

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