Eine riesige Ehre für Heino: Der Schlager-Star traf den Papst.
Papst Leo XIV. empfängt Heino„War eine Sternstunde meines Lebens“

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Heino war beim Papst. Ob er ihm ein Ständchen gesungen hat, ist nicht überliefert. (Archivbild)
Aktualisiert
Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, wurde dem deutschen Schlagersänger Heino vor etwa einer Woche eine besondere Ehre zuteil. Er wurde zu einer Privataudienz im Vatikan empfangen. In der Privatbibliothek des Apostolischen Palastes traf er auf Papst Leo XIV. Sein Manager Helmut Werner war ebenfalls anwesend.
Heino beim Papst: Gespräch über Musik, Kirche und den Glauben
Auf Anfrage wurde vom Vatikan bestätigt, dass es sich um eine private Begegnung handelte. Der Papst segnete den Sänger während des Treffens mit einem Fürbittgebet. Ein Fotograf des Vatikans hielt die Audienz in Bildern fest. Laut „Bild-Informationen sprach der Papst zur Begrüßung Deutsch mit Heino und hörte sich dessen Ausführungen über seine musikalische Karriere aufmerksam an.
Laut Heino stand die Verknüpfung von Musik und Kirche im Zentrum des Gesprächs. Er erzählte dem Papst von über 250 Konzerten in Kirchen, mit denen er ein Publikum über Generationen hinweg erreiche. Teile der Unterhaltung wurden ins Englische übersetzt. Als Präsent hatte Heino eine Goldene Schallplatte seines Albums „Frieden auf Ewigkeit dabei, die er dem Oberhaupt der Kirche mit einer persönlichen Widmung überreichte.
Außergewöhnlicher Empfang: Ein Geschenk vom Papst für Heino
Papst Leo XIV. nahm das Geschenk dankend an und überreichte dem Sänger seinerseits einen geweihten Rosenkranz mit einem silbernen Kreuz. Heino zeigte sich tief berührt von der Begegnung, die er als einen ganz besonderen Moment in seinem Leben bezeichnete. Der Besuch fand auf Basis einer schriftlichen Einladung statt, die der Vatikan ihm kurz vor Weihnachten zugesandt hatte.
„Die Begegnung mit Papst Leo XIV. hat mich tief bewegt und bedeutet mir unendlich viel. Es war eine Sternstunde meines Lebens. Für mich ist Papst Leo das freundliche Gesicht der Kirche und ein Mann des Friedens“, sagte Heino begeistert zur „Bild“.
Für Privatpersonen sind Privataudienzen beim Papst eine absolute Ausnahme und können nicht einfach gebucht werden. Normalerweise werden derartige Treffen durch von der Kirche anerkannte Institutionen arrangiert. Der Vatikan wies darauf hin, dass es zusätzlich regelmäßige öffentliche Audienzen gibt, bei denen Gläubige dabei sein können.
Heino, der in einer katholischen Familie aufwuchs, unterstrich seine enge und langjährige Beziehung zur Kirche. Sein Glaube sei auch durch den Tod seiner Frau im Jahr 2023 noch stärker geworden. Deshalb war der Besuch im Vatikan für ihn von großer persönlicher Wichtigkeit. Zu den genauen Hintergründen und wie die Audienz zustande kam, machte der Vatikan keine weiteren Angaben. (jag)

