Mit „Self Control” oder „Gloria” wurde Laura Branigan in den 80er-Jahren zum Superstar. Ihr plötzlicher Tod war ein Schock!
Tod schockte alle!Dieser 80er-Kultstar starb plötzlich in der Nacht

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Laura Branigan wurde mit Hits wie „Gloria“ oder „Self Control“ zum Weltstar. (Archivbild)
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Die Musikwelt verlor im Sommer 2004 eine ihrer strahlendsten Stimmen. Laura Branigan, die mit Welthits wie „Gloria“ und „Self Control“ die Tanzflächen der Achtziger Jahre beherrschte, verstarb völlig überraschend in ihrem Haus in East Quogue auf Long Island.
Die Nachricht von ihrem plötzlichen Ableben schockte Fans rund um den Globus, denn die Sängerin stand eigentlich mitten im Leben und hoffte immer noch auf das große Comeback.
Diagnose Aneurysma: Die tragischen Hintergründe ihres plötzlichen Todes
Ihr Management bestätigte später, dass die Pop-Ikone am 26. August 2004 in der Nacht verstorben war. Es war ein stiller Abschied von einer Frau, deren kraftvolle Röhre Millionen von Menschen bewegt hatte und deren Songs bis heute auf keiner Retro-Party fehlen dürfen.
Hinter der glitzernden Fassade der Showwelt spielten sich in den letzten Wochen vor ihrem Tod dramatische gesundheitliche Entwicklungen ab. Wie erst nach ihrem Ableben bekannt wurde, litt die Künstlerin bereits seit einiger Zeit unter anhaltenden Kopfschmerzen. Trotz der Beschwerden suchte sie jedoch keinen Arzt auf, was sich letztlich als fataler Fehler herausstellte.
Letzte Stunden in East Quogue: So verliefen ihre finalen Tage
Die offizielle Todesursache wurde später als ein geplatztes Aneurysma im Gehirn festgestellt. Diese tückische Gefäßausweitung führte zu einer Hirnblutung, die für die Sängerin jede Hilfe zu spät kommen ließ. Es gab keine Spekulationen oder Fremdeinwirkungen, sondern ein tragisches, medizinisches Schicksal, das ein viel zu frühes Ende setzte.
In ihren letzten Tagen lebte Laura Branigan zurückgezogen in ihrem Haus, fernab vom Rampenlicht. Trotz angeschlagener Gesundheit schmiedete sie konkrete Pläne für ein musikalisches Comeback und arbeitete an neuem Material. Ihr Ziel war klar: Sie wollte wieder an die großen Erfolge der 1980er-Jahre anknüpfen, als sie mit dem deutschen Produzenten Jack White († 2025) internationale Chartgeschichte schrieb.
Mit „Gloria“ und „Self Control“ zum Weltstar
Neben den Megahits „Gloria“ und „Self Control“ landete Branigan weitere weltbekannte Erfolge, darunter „Solitaire“, „How Am I Supposed to Live Without You“, „Spanish Eddie“, „Ti Amo“ und „Shattered Glass“. Auch ihre stimmgewaltige Version von Jennifer Rushs „The Power of Love“ war in den USA erfolgreicher als das Original. Sie war auch auf dem Soundtrack zu „Flashdance“ zu hören und wurde zweimal für den Grammy nominiert.

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Laura Branigan trat auch bei „Wetten dass..?“ auf. (Archivbild)
Freunde und Vertraute berichteten später, dass sie die Warnsignale ihres Körpers vermutlich unterschätzt hatte. Die Bestürzung in der Branche war riesig, als bekannt wurde, dass die Sängerin am Abend des 26. August 2004 leblos aufgefunden wurde. Branigan hinterließ ihre Mutter, zwei Brüder und eine Schwester; ihr Ehemann, der Anwalt Lawrence Kruteck, war bereits 1996 an Krebs gestorben, Kinder hatte sie keine.
Ihr Vermächtnis bleibt jedoch unsterblich: Die Asche der Pop-Diva wurde über dem Long Island Sound verstreut, doch ihre Stimme hallt in den Herzen der Pop-Fans ewig nach.

