Was für eine Geste! Nach einem ewig langen Streit spielt Musik-Ikone Paul McCartney ein Konzert für die Apple-Belegschaft.
Konzert beim Ex-RivalenPaul McCartney spielt Überraschungs-Show für Apple-Mitarbeiter

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Im weiträumigen Innengelände der ringförmigen Zentrale ist Platz für eine Bühne. (Archivbild)
Ein absoluter Hammer für die Belegschaft von Apple! Direkt am Firmensitz in Cupertino, Kalifornien, gab es für sie ein ganz besonderes Geschenk: Ein Privatkonzert von Musik-Legende Paul McCartney.
Auf der Bühne im Innenbereich des gigantischen, kreisförmigen Gebäudes wurde die 83-jährige Ikone von Apple-Boss Tim Cook selbst vorgestellt. Das zeigen Clips, die im Internet die Runde machten. Wie die „dpa“ berichtet, gab McCartney für die Anwesenden über 20 Lieder zum Besten, inklusive großer Beatles-Hits und einiger seiner Solo-Erfolge.
Der Apfel-Krieg: Ein Zoff, der Jahrzehnte dauerte
Kaum zu glauben, aber diese Geste war lange Zeit völlig unvorstellbar. Der Grund: Zwischen dem Tech-Riesen und den Musikern der Beatles tobte ein erbitterter Rechtsstreit, der sich über viele Jahre hinzog.
Worum ging's? Die Beatles hatten bereits in den 60ern ihr Unternehmen Apple Corps gegründet, dessen Markenzeichen ein grüner Granny-Smith-Apfel ist. Davon komplett losgelöst hatte Steve Jobs am 1. April 1976 die Idee, sein Tech-Unternehmen Apple zu nennen, das später auch ein angebissenes Apfel-Symbol erhielt. Nach einem ersten juristischen Konflikt sicherte der Konzern aus Kalifornien in den 80ern zu, sich aus der Musikbranche herauszuhalten.
Die Lösung: 500 Millionen Dollar für den Frieden
Aber diese Zusage konnte nicht ewig halten. Als Computer immer wichtiger für die Musik wurden und Apple dann auch noch den iPod auf den Markt brachte, war die nächste Eskalation quasi unvermeidlich.
Es folgten weitere rechtliche Scharmützel, bis 2007 die endgültige Lösung gefunden wurde. Für eine gewaltige Summe von 500 Millionen Dollar erwarb der iPhone-Hersteller sämtliche Markenrechte. Damit war die Auseinandersetzung endlich beigelegt.
Besonders für Apple-Gründer Steve Jobs, der als riesiger Beatles-Anhänger galt, wurde damit ein lang gehegter Wunsch wahr. Er konnte nun die Songs der „Fab Four“ über die Download-Plattform seines Konzerns anbieten. (red)
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