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Pam Anderson, Carmen Electra und Co.Was machen die Stars aus „Baywatch“ heute?

„Die Rettungsschwimmer von Malibu“ flimmerten ab August 1990 auch in Deutschland über die Bildschirme. Aber was machen die Baywatch-Stars heute?

Erinnern Sie sich noch an den Sommer 1990? Matthias Reim stürmte damals gleich mit zwei Hits die Charts („Verdammt, ich lieb dich“ und „Ich hab geträumt von dir“). Nö?

Vielleicht aber erinnern Sie sich besser an eine TV-Serie über Rettungsschwimmer, die uns nämlich zwei wichtige Dinge gelehrt hat. Erstens: Bei Ertrinkenden zählt jede wertvolle Sekunde, deshalb preschen die gut gebauten Retterinnen in knappen Badeleibchen auch immer in Zeitlupe heran. Zweitens: Traurig, aber wahr: Wäre da nicht Sean Connery – David Hasselhoff (61) hätte den Titel „Mann mit dem schönsten wallenden Brusthaar“ verdient gewonnen.

Die Rede ist natürlich vom damaligen Straßenfeger „Baywatch - die Rettungsschwimmer von Malibu“.

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Ab dem 31. August flimmerten die Doppel-D-Strandnixen und Bademeister mit Sixpacks auch in Deutschland 243 Mal über die Mattscheiben. Insgesamt verfolgten Fans in 144 Ländern die Action-Abenteuer um Ober-Retter „Mitch Buchannon“ (David Hasselhoff) und seine „Baywatchbabes“ und machten die Strand-Show damit zu einer der erfolgreichsten US-Serien des 20. Jahrhunderts!

Echte Fans schätzen die Show bis heute natürlich für ihre Zeitlupen-Szenen. Wenn es um Leben und Tod ging, dann kraulten die Badenixen in extra-mega-langsamen Tempo zu den Ertrinkenden hin. Dazu durfte der Close-Up auf die prallen (Silikon-)Brüste der Darstellerinnen natürlich nicht fehlen.

Eine Bade-Nixe machten ihre Silikonkissen bis heute zum absoluten Männertraum: Pamela Anderson (46) legte dank Baywatch eine Weltkarriere hin, Sex-Skandale inklusive. Dass sich die Blondine auch mit Mitte 40 immer noch gerne nackig macht, ist kein Geheimnis. Auch Hasselhoffs Alk-Absturz machte weltweit Schlagzeilen.

Aber was wurde eigentlich aus ihren Strand-Kollegen von damals? Ein Ex-Baywatch-Star ist heute Stripper, eine andere ehemalige Badenixe ist mittlerweile komplett pleite, hat knapp 500.000 Euro Schulden.

Erika Eleniak

„Shauni McClain“ (gespielt von Erika Eleniak) und „Eddie Kramer“ (Billy Warlock) waren in den ersten Staffeln (1989-92) DAS Strand-Traumpaar bei Baywatch.

Heute sieht man im TV allerdings kaum noch etwas von Ex-Playboy-Model Erika Eleniak (44) oder Billy Warlock (52).

Eleniak erlangte 1990 als sexy Badenixe in Baywatch kurzzeitig Berühmtheit, doch der Erfolg war nicht von Dauer.

Während ihrer Baywatch-Zeit war sie mit Kollege Billy Warlock zusammen. Beide verließen die Serie 1992. Kurz danach folgte die Trennung. Im gleichen Jahr landete Eleniak neben Action-Star Steven Seagal in „Alarmstufe: Rot“ einen Kino-Hit.

Weitere Filme folgten, floppten an den Kinokassen aber gewaltig. Darunter auch „Chaseres - zu sexy für den Knast“ (1994) - mit Dennis Hopper („Apocalypse Now“) als Regisseur.

Es folgten kleinere Rollen in TV-Serien wie „CSI: Miami“ und „Desperate Housewives“ - der große Durchbruch gelang Eleniak aber nie.

In der 3. Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ hatte Eleniak 2008 einen Auftritt als Gastjurorin und Coach für ein Fotoshooting im Baywatch-Stil.

Billy Warlock

Schauspieler Billy Warlock (52) wurde in Deutschland durch seine Rolle als „Eddie“ bekannt. Nachdem er die Serie 1992 verließ, übernahm der Ex-Stuntman die gleiche Rolle noch einmal 2003 für den Film „Baywatch - Hochzeit auf Hawaii“, der das Ende der Serie markierte. Da war er übrigens nicht der einzige: Zahlreiche ausgestiegene Stars waren im Abschluss-Film noch einmal zu sehen.

Nach Baywatch verdingte sich Warlock hauptsächlich in amerikanischen Daily-Soaps wie „Schatten der Leidenschaft“.

Donna D'Errico

Von 1996 bis 1998 hüpfte Donna D'Errico (2. v.li.) als „Donna Marco“ im knappen Badeanzug den Strand von Malibu entlang. Von dem Geld, das Donna als Baywatch-Nixe verdiente, ist allerdings nichts mehr übrig. Denn heute ist Ex-Bademeisterin Donna D'Errico (45) pleite.

Im Januar 2014 meldete das Ex-Playmate Insolvenz an. Ihre Schulden belaufen sich auf knapp 500.000 US-Dollar, so das Promi-Portal "Radar-Online". Ihr blieben lediglich lediglich 20 Dollar auf ihrem Bankkonto, das gestand D'Errico bei einem Gerichtstermin im Januar in Los Angeles.

Nach Angaben der Schauspielerin hätten Anwaltskosten für die Scheidung von „Mötley Crüe“-Musiker Nikki Sixx und ihr Luxus-Lebensstil zu den massiven Schulden geführt. D'Errico und Sixx hatten sich 2007 getrennt.

Alexandra Paul

Alexandra Paul (50) spielte von 1992-97 die Chef-Retterin „Lt. Stephanie Holden“. Im Gegensatz zu ihren Baywatch-Kolleginnen beeindruckte Paul nicht mit ihrem Vorbau, sondern mit ihrer sympathischen Art, die sie bis heute zu einer der beliebtesten Baywatch-Stars macht.

In Deutschland ist Paul eigentlich nur durch ihre Rolle als Baywatch-Babe bekannt. Doch die bekannte US-Schauspielerin hat in ihrer Karriere bereits über 70 (TV-)Filme und Serien gedreht. Paul arbeitet auch als Moderatorin und ist eine leidenschaftliche Umwelt-Aktivistin.

Die 50-Jährige ist zudem eine begeisterte Sportlerin. 1997 meisterte sie den Ironman Triathlon in Hawaii, sie nimmt regelmäßig an Schwimmwettkämpfen und Marathonläufen teil.

Dass der TV-Ruhm auch Schattenseiten hat, musste Paul im August 2013 feststellen: Die Schauspielerin geriet in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass der Ex-Baywatch-Star von einer deutschen Stalkerin verfolgt wurde. Vor Gericht erwirkte Paul im Sommer eine einstweilige Verfügung gegen Nicole A., die sich dem TV-Star nun nur auf acht Meter nähern darf.

Pamela Anderson

Als Baywatch-Babe „C. J. Parker“ machte Pamela Anderson zwischen 1992 und 1997 den roten Badeanzug zu ihrem Markenzeichen. Sex-Ikone der 90er und jahrelang die meistgeklickte Frau im Internet: Pamela Anderson (46) verdankt Baywatch und ihren Brüsten eine Weltkarriere.

Die gebürtige Kanadierin zog insgesamt zwölfmal für den Playboy blank und ist bis heute das beliebteste Playmate aller Zeiten. „Mein Busen hatte eine fabelhafte Karriere? ich bin einfach immer nur mit getrottet", sagte die Blondine einmal.

Heute trägt Pam nicht ihre einstige Wallemähne übrigens kurz, auch der Busen ist deutlich geschrumpft. Mehr Falten im Gesicht: Egal - Pam tingelt trotzdem hauptberuflich als gut bezahltes Werbegesicht durch die Welt. Außerdem kämpft sie für die Rechte von Tieren. Unentgeltlich, versteht sich.

Nach ihrem Aus bei Baywatch versuchte sich Anderson weiter als Schauspielerin: Ihr erster Kino-Film „Barb Wire“ (1996) ließ die Kassen klingeln. Andere Kino-Projekte floppten gnadenlos.

Außerdem ließ sich Pam tätowieren, heiratete Schlagzeuger Tommy Lee im weißen String-Bikini und schaukelte mit ihm nackt über dem heimischen Piano. Ein Sex-Tape, das während ihrer Flitterwochen mit Lee 1997 entstand, gelangte ins Netz, wurde ein Klick-Hit und zementierte damit Andersons Status als Sex-Ikone der 90er.

2006 tat Pam mit Sänger „Kid Rock“ vor den Altar, die Ehe hielt fünf Monate. Mit ihren beiden Söhnen wohnte die Blondine anschließend in einem Wohnwagenpark in Malibu.

Im September 2013 zog Pam als „Besucherin“ in das deutsche Promi-Big-Brother-Haus ein, ließ sich dafür fürstlich entlohnen. Im Januar 2014 wagte sich die 46-Jährige mit Ex-Ehemann Rick Salomon (45) noch mal vor den Traualtar.

David Hasselhoff

Ober-Bademeister und Frauenschwarm: Als Rettungsschwimmer „Mitch Buchannon“ lagen die Frauen David Hasselhoff (61) reihenweise zu Füßen. Und „The Hoff“ erlangte mit der Strandserie, die er übrigens auch produzierte, endgültig 90er-Kultstatus.

Geblieben ist von dem Ruhm irgendwie nicht mehr viel ... Hasselhoff verfiel nach dem Baywatch-Aus dem Alkohol, es folgte der tragische Absturz. Aus dem Sixpack am Bauch wurde das Sixpack im Kühlschrank. 2007 schockte ein Video, das seine Tochter Taylor-Ann von ihrem sturzbetrunkenen Vater machte, die ganze Welt.

Danach wurde es länger still um den einstigen Strand-Retter. 2009 dann das Comeback: Hasselhoff wurde trocken, saß in der Jury der Castingshow „America’s Got Talent“.

Im September 2013 nahm er an der Sat.1 TV-Show Promi Big Brother teil, verließ die Sendung jedoch bereits nach vier Tagen mit der Begründung, dass sein Vater erkrankt sei.

Jeremy Jackson

Mädchenschwarm „Hobie Buchannon“ (Jeremy Jackson) trat in der Serie in die Fußstapfen seines Vater Mitch (David Hasselhoff) und wurde in den späteren Staffeln selbst Rettungsschwimmer von Malibu.

Ganz schön erwachsen: Jeremy Jackson ist heute Stripper bei der berühmten Tanz-Truppe „Chippendales“. Mit seiner Schauspielkarriere ist der 33-Jährige gescheitert.

Mit elf Jahren stieg Jackson 1991 als „Hobie“ bei Baywatch ein. Über Nacht wurde der Teenie zum Mädchenschwarm und in den 90ern mehrmals für begehrten „Young Artist Award“ nominiert.

Den Ruhm verkraftete Jeremy jedoch nicht: Mit 17 Jahren wurde er das erste Mal wegen Drogenbesitzes verhaftet. Später nahm er an der Reality-TV-Show „Celebrity Rehab with Dr. Drew“ teil - die Show begleitet drogensüchtige Promis beim Entzug.

2004 versuchte der damals 24-Jährige mit dem Film „Ring of Darkness“ ein Comeback. Erfolglos.

Jason Momoa

Als Texaner auf Hawaii ließ Rettungsschwimmer „Jason Ioane“ (Jason Momoa) die Frauenherzen auf der Trauminsel höher schlagen.

„Game of Thrones“, „Conan“ oder „Stargate Atlantis“: Jason Momoa (34) kann mittlerweile auf einige schauspielerische Erfolge zurückblicken. Nach dem großen TV-Erfolg sah es bei dem 34-Jährigen aber nicht immer aus ....

Seine Karriere begann der Hüne nach dem Studium als Model. 1999 ergatterte er die Rolle als Rettungsschwimmer „Jason“ in Baywatch. Zwei Jahre lang war er fester Bestandteil der Serie. Nach seinem Ausstieg 2001 beklagte er in einem Interview mit „femalefirst.co.uk“: „Es schadete mir auch sehr, darin mitzuspielen. Einfach, weil es ‚Baywatch‘ ist, glauben die Leute nicht, dass du schauspielern kannst. Ich kämpfe immer noch gegen diese Brandmarkung an“.

2005 bis 2009 folgte der „Befreiungsschlag“ vom Weichspüler-Image: Jason spielte den wortkargen Alien-Krieger „Ronan Dex“ in der Sci-Fi-Serie „Stargate Atlantis“ so überzeugend, dass schnell weitere Film und TV-Angebote ins Haus flatterten.

2011 kam der Hit „Conan“ ins Kino und 2012/13 eine Rolle in der erfolgreichen Fantasy-Serie „Game of Thrones“. Momoa ist mit Ex-„Bill Cosby“-Star Lisa Bonet (Denise Huxtable) verheiratet.

Gena Lee Nolin

Als durchtriebenes Luder „Neely Capshaw“ machte Gena Lee Nolin „Mitch Buchannon“ (David Hasselhoff) das Strand-Leben zur Hölle, später verdrehte sie dem Ober-Retter sogar den Kopf. Große Überraschung - aus Hass wird Liebe: „Mitch“ und „Neely“ heiraten in der Serie - doch die Ehe hält nicht.

Dank Baywatch wurde Gena Lee Nolin (42) mit ihrem Einstieg bei Baywatch (1995) praktisch über Nacht zum weltweiten Sex-Symbol. Drei Jahre lang spielte sie die verführerische und verruchte „Neely Capshaw“. Nolin wurde neben Pam Anderson zum Inbegriff des sexy Baywatch-Babes. 1998 hängte Nolin den roten Badeanzug an den Nagel.

2000 bis 2002 spielte Gena im knappen Leibchen die Titelrolle in „Sheena - Königin des Dschungels“. Auf der Höhe ihres Erfolges posierte sie 2001 für den Playboy. Im gleichen Jahr schaffte es die Blondine auf den FHM-Liste der „Sexiest Women Worldwide“.

2004 geriet Nolin mit einem Nackt-Skandal in die Schlagzeilen: Ihr damaliger Noch-Ehemann, Greg Fahlman, hatte ein Sex-Tape mit der Blondine ins Netz gestellt. Der schlüpfrige Clip verbreitete sich wie ein Virus auf diversen Pornoseiten. Eine Sprecherin der Schauspielerin sagte der „Washington Post“ damals, Nolin sei nicht besorgt oder aufgebracht über das Sex-Tape. Sie wolle sich auf die Erziehung ihres Sohnes konzentrieren.

Was niemand wusste: Gena Lee Nolin hatte seit Ende der 90er mit massiven Gewichtsproblemen zu kämpfen. „Egal wie viel ich trainierte und hungerte, ich wurde immer dicker“, erzählte Nolin im Interview mit der Zeitung „Daily Mail“. Das war auch der Grund, weshalb Nolin bei Baywatch ausstieg: Irgendwann passte die Blondine einfach nicht mehr in ihren Badeanzug, das gab sie 2011 in einem Interview zu.

Durch die Gewichtszunahme wurde die Blondine schwer depressiv, legte nochmal an Kilos zu. Erst 2008 stellte ein Arzt die Diagnose: Schilddrüsenunterfunktion. Seit Nolin ihre Krankheit unter Kontrolle hat, hat die dreifache Mutter auch wieder zu ihrer alten Baywatch-Figur zurückgefunden.

Eine Sprecherin: „Gena ist glücklich. Derzeit schauspielert sie nicht, sondern konzentriert sich auf ihre Familie.“ Nolin ist in dritter Ehe mit Cale Hulse verheiratet und hat drei Kinder.

Yasmine Bleeth

Als „Caroline Holden“ (Yasmine Bleeth), die kleine Schwester von „Stephanie Holden“ verdrehte Yasmine in Baywatch Millionen Männern weltweit den Kopf. 72 Folgen (1993-1997) trug Yasmine den roten Badeanzug und trippelte in Zeitlupe über den Strand von Malibu.

Nach ihrem Aus bei Baywatch spielte Yasmin 1998-2000 an der Seite von Don Johnson in „Nash Bridges“. Es folgten einige Gastrollen in Soaps und Serien. 2003 gab Yasmin noch einmal die „Caroline Holden“ für den Baywatch-Film „Hochzeit auf Hawaii“.

Seitdem hat Bleeth die Schauspielerei aufgegeben. Im Sommer 2002 heiratete sie den Strip-Club-Besitzer Paul Cerrito. Beide hatten sich im Jahr zuvor in einer Entzugsklinik in Malibu kennengelernt. Bleeth hatte sich dort im Jahr 2000 wegen ihrer Kokain-Abhängigkeit einweisen lassen.

2003 schrieb Yasmine Bleeth einen dreiseitigen Artikel für das US-Magazin „Glamour“ in dem sie ihren Kampf gegen die Drogensucht beschrieb.

Bleeth lebt mit ihrem Mann heute in Los Angeles. 2014 hat sie nach über zehn Jahren TV-Abstinenz noch einmal eine kleine Nebenrolle in dem Film „Beautiful Evil“ übernommen. Als Vollzeit-Schauspielerin möchte die schöne Brünette aber nicht mehr arbeiten.

Traci Bingham

Keine Zicke: Sexy Badenixe „Jordan Tate“ (Traci Bingham) war immer die Nette bei Baywatch.

Traci Bingham (45) heute: Die Schauspielerin kämpft mit der Organisation Peta für die Rechte von Tieren. Beruflich schaffte die Schöne nie den großen Wurf.

Dabei sah es in den 90ern kurze Zeit nach der ganz großen Karriere aus: 1991 ergatterte Bingham eine Rolle im Musikvideo „Good Vibrations“ von Marky Mark. Nach kleineren TV-Rollen, erhielt Traci 1994 als erste Afro-Amerikanerin eine Rolle in Baywatch. 44 Folgen lang gab sie die nette „Jordan Tate“.

Nach ihrem Serien-Aus 1996 folgten zahlreiche Gastrollen in anderen Shows. 1998 war Traci im Playboy zu bewundern. Für die Fotostrecke „Babes of Baywatch“ zog sie blank.

Nicole Eggert

„Summer Quinn“ (gespielt von Nicole Eggert) war das Küken unter den Rettungsschwimmern. In der Serie litt Summer an Bulimie. In Liebes-Dingen stand die zierliche Blondine zwischen Strandwächter „Matt“ (David Charvet) und Surfer „Slate“, entschied sich aber schließlich für Matt.

Nicole Eggert (41): Der Badeanzug ist heute ein paar Nummern größer als noch zu Baywatch-Zeiten. Die zweifache Mutter kämpft seit Jahren vergeblich gegen ihr Hüftgold.

Der Ex-Kinderstar („TJ Hooker“) ergatterte 1992 die Rolle der naiven und unerfahrenen „Summer“ in der Rettungsschwimmer-Serie.

1994 folgte ihr Rausschmiss. Der Grund: Eggert und David Hasselhoff, der als Produzent der Serie fungierte, zofften sich hinter den Kulissen massiv. Eggert wollte wichtigere Arbeit machen, als nur im knappen Badeanzug vor der Kamera rumzuturnen.

2003 war auch sie erneut als Summer Quinn in „Baywatch – Hochzeit auf Hawaii“ zu sehen. Der Grund: Andre TV-Angebote blieben aus. In den letzten Jahren machte sie vor allem mit dem Kampf gegen ihr Übergewicht immer wieder Schlagzeilen.

Carmen Electra

Von 1997 bis 1998 spielte Carmen Electra (41) in Baywatch die exotische Tänzerin Leilani „Lani“ McKenzie.

Schauspielerin, Model, Tänzerin: Carmen Electra (bürgerlich: Tara Leigh Patrick) verdankt ihren Künstlernamen Musik-Legende Prince. Der hatte 1993 ein Album mit Carmen produziert und veröffentlicht. Die Platte floppte, aber ihren neuen Namen behielt die Schöne.

Anfang der 90er tanzte Carmen bei der berühmten Musiktruppe „Pussycat Dolls“, bevor sie 1997 die Nachfolge von Pam Anderson bei Baywatch antrat. Obwohl sie nur 22 Folgen im roten Badeanzug den Malibu-Strand entlang joggen durfte, verhalf ihr die Strandserie zum Trash-TV-Durchbruch.

Carmen machte sich insgesamt viermal für den Playboy nackig, zuletzt 2009.

Bis heute spielt die 41-Jährige regelmäßig in B-Filmchen („Meine Frau, die Spartaner und ich“), TV-Serien („Suburgatory“) oder lässt sich als Werbe-Gesicht buchen. 2006 war die Ex-Frau von Basketball-Star Dennis Rodmann Stargast von „Mörtel“ Lugner beim Wiener Opernball.

Michael Newman

Michael „Newmie“ Newman spielte nicht nur den TV-Lebensretter. Tatsache: Der heute 57-Jährige war der einzig echte Rettungsschwimmer bei Baywatch.

Newman wollte schon als Kind Rettungsschwimmer werden, also trat er mit 10 den Junior Lifeguards bei. Später studierte er Werbung an der Uni von Kalifornien, absolvierte die Prüfung zum Feuerwehrmann. Während er auf eine feste Anstellung als Rettungsschwimmer wartete, verdiente sich Newmie 1989 ein bisschen Geld als Berater bei Baywatch.

Newmie bekam schnell eine Nebenrolle in der Serie, ab 1996 wurde er auch im Vorspann mit Namen geführt. Viele der Rettungsszenen in Baywatch basieren auf Newmans echten Erfahrungen.

2011 bekam er die Schock-Diagnose Parkinson. Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebe der 57-Jährige in Los Angeles und arbeitet, so lange es die Krankheit noch zulässt, als Immobilienmakler.

Parker Stevenson

Parker Stevenson (61) gehörte als Anwalt und Teilzeit-Rettungsschwimmer „Craig“ 1989 zur Ur-Bestzung bei Baywatch.

Die TV-Saga „Fackeln im Sturm“ (1986) und „Baywatch“ (1989-1991 & 1997-1998) machten Parker Stevenson in den 80ern und 90ern bekannt. Es folgten zahlreiche Gastauftritte in Erfolgsserien wie „Blossom", „Melrose Place“ oder „Legend of the Seeker“.

Von 1983 bis 1997 war Parker mit Hollywood-Star Kirstie Alley („Guck mal wer da spricht“) verheiratet. Stevenson stand in den letzten Jahren nur noch gelegentlich vor der Kamera. Derzeit ist in den USA der TV-Film „McTaggart's Fortune“ mit Stevenson in Arbeit, der noch 2014 ausgestrahlt werden soll.

Gregory Alan Williams

Er war Mitch Buchannons bester Freund: „Garner Ellerbee“ (gespielt von Gregory Alan Williams), der loyale und gutmütige Strand-Cop, der die Retter bei der Verbrecherjagd immer unterstützte. Bis 1998 gehörte Williams ganze 95 Folgen lang zur Stammbesetzung bei Baywatch.

Williams spielte nicht nur den Helfer in der Not - er war auch ein Held im richtigen Leben. Während der gewalttätigen Unruhen in Los Angeles 1992 rettete Williams einen Mann das Leben, der von Aufständischen angegriffen wurde. Über dieses Erlebnis schrieb der Schauspieler ein Buch, das 1994 erschien.

Bis heute ist Gregory Alan Williams der Schauspielerei treu geblieben. Über die Jahre hatte er in vielen US-Erfolgs-Serien Haupt-, und Nebenrollen, darunter in „West Wing“, „The District“ oder „Drop Dead Diva“.