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Dragqueen Darum sitzt Olivia Jones seit vier Wochen im Rollstuhl!

Olivia Jones

Olivia Jones hat sich operativ verkleinern lassen. Damit hat sie zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Hamburg – Die Dragqueen Olivia Jones (47) sitzt schon seit vier Wochen im Rollstuhl. Ist sie krank oder hatte sie einen Unfall?

Nein, Jones hat sich kleiner operieren lassen! Ganze sechs Zentimeter ist sie jetzt geschrumpft.

Der bislang 2,01 Meter großen Dragqueen wurde in einer vierstündigen Operation aus beiden Oberschenkeln jeweils ein Stück vom Knochen entfernt und anschließend Mark-Nägel zur Stabilisierung implantiert. 

Olivia Jones (1)

Olivia Jones hat ihre langen Beine operativ verkürzen lassen. Jetzt ist sie sechs Zentimeter kleiner.

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Litt jahrelang an Rückenschmerzen

Jones sagte zur „Bild“, dass sie sich zwei Jahre lang mit Ärzten besprochen habe und dadurch, dass sie zwei unterschiedlich lange Beine habe, seit Jahren unter Rückenschmerzen leide. 

Ihr behandelnder Arzt, Professor Augustin Betz (64), hält den Eingriff für selten: „Die Operationen zur Verkürzung sind weitaus seltener als die Operationen zur Verlängerung der Beine, etwa im Verhältnis 2:100. In unserem Institut behandeln wir jährlich 90 bis 110 Patienten.“

Beinangleichungen, wie die von Jones, kosten ab 17.000 Euro aufwärts, bei medizinischen Ursachen übernimmt diese Kosten die Krankenkasse.

Ganz schön gewöhnungsbedürftig

Die Knochenstücke hat sich Olivia Jones konservieren lassen – sie bekommen jetzt einen Ehrenplatz hinter dem Tresen ihrer Bar. 

Seit fast vier Wochen sitzt die Dragqueen schon im Rollstuhl, sie übt aber fleißig das Gehen mit Krücken, damit sie schon bald wieder richtig auf den Beinen ist.

(sch)

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