Es gibt neue massive Anschuldigungen gegen die Pop-Legende.
Neue schockierende VorwürfeNie gezeigte Fotos von Michael Jackson werfen Fragen auf

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Michael Jackson (USA) anlässlich des Verfahrens wegen Kindesmissbrauchs 2004 im Gerichtsgebäude in Santa Maria.
Es ist eine erschütternde Aufnahme, die die britische „Daily Mail“ erstmals veröffentlicht hat: Ein neunjähriger Junge, oberkörperfrei, auf dem Schoß der Pop-Ikone Michael Jackson (†50). Der Blick des Kindes wirkt starr, die Schultern sind verkrampft. Der Junge von damals ist Dominic Cascio (39), der heute zu dem Foto sagt: „Ich kann die Angst und Verwirrung sehen, in der ich damals gelebt habe.“
Er wirft dem „King of Pop“ vor, ihn und seine vier Geschwister missbraucht zu haben.
„Gehirnwäsche“ und „täuschende“ Verträge
Die Cascio-Familie, die Michael Jackson einst sehr nahe war und ihn bei den ersten Anschuldigungen während der 90er-Jahre noch verteidigte, hat jetzt in Los Angeles bei einem Bundesgericht Klage eingereicht. Dem verstorbenen Superstar wird vorgeworfen, die Kinder „gedrängt, manipuliert und kontrolliert“ zu haben.
Es wird von „Gehirnwäsche“ und „täuschenden“ Verträgen gesprochen, durch die sie zum Schweigen gebracht werden sollten. Die Forderung beläuft sich auf Hunderte von Millionen. Das berichtet „Bild“.
Klageeinreichung schlägt hohe Wellen
Die nun publik gewordenen Fotos sollen die schlimme Zeit bezeugen. Laut Aussage der Familie wurden sie in den 90er-Jahren gemacht, in einem Hotel in New York – bei den Dreharbeiten für das Video zu „They Don’t Care About Us“.
Jackson war damals 37 und Dominic Cascio 9. Zusätzliche Bilder zeigen den Popstar mit Edward Cascio (damals 13) im Jahr 1996 und mit Aldo Cascio (damals 7) ungefähr 1998.
Laut der Klageschrift soll der sexuelle Missbrauch über einen „längeren Zeitraum“ an diversen Orten rund um den Globus stattgefunden haben. Die Fotos alleine stellen aber keinen Schuldbeweis gegen Jackson dar.
Zahlreiche Fragen sind ungeklärt: In welchem Kontext sind die Aufnahmen entstanden? Wer stand hinter der Kamera? Waren Eltern oder andere Menschen im Raum?
Jacksons Erben kontern scharf
Die Gegenseite kontert mit deutlichen Worten. Marty Singer, der den Nachlass von Jackson anwaltlich vertritt, bezeichnet die Klage laut der „Daily Mail“ als einen „verzweifelten Versuch, an Geld zu kommen“. Er beschuldigt die Familie, 213 Millionen Dollar gefordert und mit dem Schritt an die Öffentlichkeit gedroht zu haben.
Ein besonders pikanter Punkt: In Kalifornien hatten die Cascio-Geschwister schon eine vergleichbare Klage vorgebracht, welche aber an ein privates Schiedsverfahren verwiesen wurde. Der Anwalt der Erben hebt hervor, dass die Familie „über Jahrzehnte“ wiederholt beteuert habe, dass „Michael Jackson ihnen oder sonst jemandem nie geschadet habe“.
Ähnliche Äußerungen machten sie selbst nach seinem Ableben 2009 in einem Interview mit Oprah Winfrey, das landesweit gesendet wurde. Auch Michael Jackson hatte zu seinen Lebzeiten jegliche Missbrauchsvorwürfe immer energisch zurückgewiesen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

