New York im Jahr 1997: Manhattan hat sich zu einem einzigen Sicherheitsgefängnis entwickelt, welches umgeben ist von einer 20 Meter hohen Mauer. Aus dieser gefährlichen Umgebung muss Snake Plissken, die „Klapperschlange“, den US-Präsidenten befreien. Der RBB wiederholt den Filmklassiker ...
„Nennen Sie mich Snake“Dieser Actionklassiker begleitet Kurt Russell ein Leben lang

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Kurt Russell war 28 Jahre alt, als er erstmals die Rolle des Outlaws Snake Plissken übernahm. Sie begleitet den Schauspieler bis heute. (Bild: rbb / 1981 Studiocanal S.A.)

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Ein Held aus den 80er-Jahren: Snake Plissken (Kurt Russell). (Bild: rbb / 1981 Studiocanal S.A.)
„Nennen Sie mich Snake“ - der Mann mit der Augenklappe hat nur noch seinen Stolz zu verlieren. Den wird er sich nicht nehmen lassen, auch nicht in der Hölle auf der Insel der Verdammten. Der RBB zeigt in seinem Dritten Programm John Carpenters „Die Klapperschlange“ (1980) zur späten Stunde um 23.30 Uhr. Der Endzeitfilm avancierte früh zum Klassiker aufgrund seiner fesselnden Atmosphäre und der düsteren Bilder der zukünftigen USA. Und er wurde zum bedeutendsten Film in der Karriere des US-Schauspielers Kurt Russell, der eben jenen Snake Plissken spielt. Bis heute versammelt „Escape From New York“ eine weltweite Fan-Community um sich. Es gibt Comics, ständig neues Merchandise, Wiederaufführungen in Kinos.
Fans von Kurt Russell freuen sich nicht nur auf „Die Klapperschlange“, sondern darüber hinaus auch auf Taylor Sheridans (“Yellowstone“) neue Serie „The Madison“. Sie spielt in der majestätischen Weite von Montana. Dort müssen sich Michelle Pfeiffer und Kurt Russell und ihre an das pulsierende New York gewöhnte Familie mit den Fragen des Daseins auseinandersetzen. Die ersten drei Episoden laufen ab 14. März bei Paramount+, die restlichen drei Folgen der ersten Staffel sind ab 21. März zu sehen.
Kultfilm einer ganzen Generation

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Kurt Russell spielt die Hauptrolle in der neuen Serie des „Yellowstone“-Schöpfers Taylor Sheridan. (Bild: Emerson Miller /Paramount + 2026 Viacom International Inc.)

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„The Madison“ startet bei Paramount+, in der Serie steht Montana im Mittelpunkt, von links: Preston Clyburn (Kurt Russell, links) und sein Bruder Paul (Matthew Fox). (Bild: Emerson Miller /Paramount + 2026 Viacom International Inc.)
„Die Klapperschlange“ spielt in der fernen Zukunft, 17 Jahre nach dem Dreh. John Carpenter siedelte die Handlung im New York des Jahres 1997 an: Ganz Manhattan ist ein hermetisch abgeriegeltes Gefängnis. Wer einmal drin ist, kommt nicht wieder raus. Die Insassen haben sich ihre eigene Welt errichtet, mit eigenen Gesetzen. Genau dort stürzt der Präsident der Vereinigten Staaten (Donald Pleasance) mit einem Flugzeug ab. Plissken erhält den Auftrag, den Präsidenten innerhalb von 24 Stunden zu finden und nach draußen zu bringen.
„Die Klapperschlange“, in Deutschland so benannt nach einer Tätowierung Plisskens (die eigentlich eine Kobra darstellt), wurde zum Kultfilm einer ganzen Generation. Pessimistisch symbolisiert er die Hoffnungslosigkeit allen politischen Unterfangens in der Zeit des Kalten Krieges und bezieht dabei seine Faszination vor allem aus der anarchistischen Hauptfigur Snake Plissken, grandios dargestellt von Kurt Russell.
Snake Plisskens Geschichte wurde 1996 mit „Flucht aus L.A.“ fortgesetzt. Ein Remake des ersten Teils ist inzwischen nicht mehr in Sicht, obwohl es lange diskutiert wurde. (tsch)

