In der Fortsetzung der Buddy-Komödie „Ride Along“ zieht es Ice Cube und Kevin Hart in die Verbrecherwelt Floridas: Dort wollen sie einen Drogen-Boss stellen - und hinterlassen eine Spur der Verwüstung.
„Miami Vice“ trifft „Police Academy“Diese Fortsetzung ist besser als das Original und läuft heute im Free-TV

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Kleiner Mann, große Klappe: Ben (Kevin Hart, rechts) geht seinem künftigen Schwager James (Ice Cube) gehörig auf die Nerven. (Bild: 2016 Universal Pictures. All Rights Reserved. / Quantrell Colbert)

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Ben (Kevin Hart, links) muss von seinem erfahrenen Kollegen James (Ice Cube) erst noch lernen, wie man sich in brenzligen Situationen cool verhält. (Bild: 2016 Universal Pictures. All Rights Reserved. / Quantrell Colbert)
Mit seinem Mix aus taffer Action und flapsigen Sprüchen erreichte die schräge Kumpelkomödie „Ride Along“ (2014) in den USA die Spitze der Charts. Regisseur Tim Story schickte schon kurz darauf eine Nachfolger-Komödie an den Start: „Ride Along: Next Level Miami“ (2016) variierte das Ausgangsrezept nur geringfügig, was heißt: Fans turbulenter Unterhaltung kommen wieder voll auf ihre Kosten - und das sogar mehr als beim ersten Teil.

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Der chaotische Computerhacker A.J. (Ken Jeong, Mitte) hilft den noch nicht ganz verschwägerten Cop-Kollegen Ben (Kevin Hart, links) und James (Ice Cube) bei ihren Ermittlungen. (Bild: Universal / Quantrell D. Colbert)
Hauptzutat ist einmal mehr das kesse Auftreten von Chef-Stoiker Ice Cube, der den abgebrühten, wortkargen, gelegentlich verletzend schroffen Polizeiprofi James spielt. An seiner Seite wuselt Kevin Hart als Cop-Rookie Ben, der sich mit chaotischer Dienstauffassung und Hasenfüßigkeit gepaart mit Großmannssucht oft selbst in höchste Gefahr bringt.
Chemie und Timing bei den Gags passen perfekt

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Verbrecherjagd unter der Sonne Floridas: Ice Cube (links) und Kevin Hart legen sich mit einem Drogenbaron an. (Bild: 2016 Universal Pictures. All Rights Reserved. / Quantrell Colbert)

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Wie gut, dass Angela (Tika Sumpter) auf Uniformen steht: Sie und Ben (Kevin Hart) werden bald heiraten. (Bild: 2016 Universal Pictures. All Rights Reserved. / Quantrell Colbert)
Garniert wird die nur an der Oberfläche - Gegensätze ergänzen sich bekanntlich - ungewöhnliche Paarung diesmal durch ein paar neue scharfe Zutaten. Einerseits mit einem furchterregenden Gegner, dem eiskalten Mafia-Boss Antonio Pope (Benjamin Bratt), der die Unterwelt von Miami terrorisiert und die vermeintlich feine Gesellschaft nach seiner Pfeife tanzen lässt. Hinzu kommt eine örtliche Detektiv-Kollegin namens Maya (Olivia Munn) und viele knackige Beachbabes als Dreingabe.
James und sein zukünftiger Schwager Ben (er wird James' heißgeliebte Schwester Angela heiraten) geraten in Miami in große Schwierigkeiten: Sie legen sich bei der Suche nach einem Drogenhändler-Ring, den sie auffliegen lassen wollen, nicht nur mit den wirklich bösen Buben an. Auch die Kollegen vor Ort sehen den Einsatz der Polizisten aus Atlanta alles andere als wohlwollend. Echte Fahndungserfolge von Ben und James lassen zudem auf sich warten.
Regisseur Tim Story verbindet für den von schweißtreibenden Rap-Beats befeuerten Action-Klamauk Elemente der Buddy-, Cop- und der Berufsanfänger-, ja sogar der Familien-Komödie. Chemie und Timing bei den Gags zwischen den gegensätzlich angelegten Hauptdarstellern passen perfekt. Und ein wenig Slapstick hat noch nie geschadet. Das fanden sogar die Kritiker ganz gut: Der Filmdienst erkannte eine „seichte Mischung aus 'Miami Vice' und 'Police Academy'“, Filmstarts urteilte, die Fortsetzung sei eine „deutliche Steigerung gegenüber dem ersten Film“. (tsch)

