Der Schlagerstar hat im „NDR Talk Show“-Interview schonungslos ausgepackt.
„Ein schwieriger Weg“Melissa Naschenweng über die Schattenseiten ihres Erfolgs

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Melissa Naschenweng gehört zu den beliebtesten Schlagerstars. (Archivbild)
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Heute füllt sie die großen Hallen und ist aus der Schlagerwelt nicht mehr wegzudenken, doch der Weg an die Spitze war für Melissa Naschenweng alles andere als eine glamouröse Spazierfahrt. In der „NDR Talk Show“ gab die Österreicherin nun tiefe Einblicke in ihre Anfangszeit und überraschte mit Details über die harten Entbehrungen, die sie und ihre Familie auf sich nehmen mussten.
Radikaler Schritt für den Traum
Der Erfolg kam für die „LederHosenRock“-Interpretin nicht über Nacht. Hinter dem heutigen Glanz steckt eine jahrelange Durststrecke. Besonders beeindruckend ist dabei die Rolle ihres Vaters. Um seine Tochter bei ihrem Traum zu unterstützen, traf er eine drastische Entscheidung: Er sperrte sein eigenes Gasthaus für insgesamt neun Jahre zu. Nur so war es ihm möglich, Melissa als Mentor und Fahrer quer durch Europa zu begleiten.
Duschen statt Schlafen: Alltag auf der Autobahn
Die Reisen zu den Auftritten waren weit entfernt von Luxus-Linern oder First-Class-Hotels. Naschenweng erinnerte sich in der Sendung an prekäre Situationen auf den langen Strecken. Teilweise reichte das Budget nicht einmal für eine ordentliche Übernachtung. Oft mieteten sie sich in Unterkünften nur ein Zimmer, um kurz zu duschen und sich frisch zu machen, bevor es direkt weiter zum nächsten Auftritt ging. Ein echtes Bett zum Schlafen gab es in diesen Nächten nicht.
Sieben Jahre Kampf gegen die Zweifler
Insgesamt sieben Jahre dauerte es laut der Sängerin, bis das Projekt Musikkarriere endlich Früchte trug und „das Ganze dann irgendwann funktioniert hat“. In dieser Zeit musste sie sich nicht nur körperlich verausgaben, sondern auch ein dickes Fell gegen Kritiker zulegen. Viele Menschen in ihrem Umfeld äußerten Unverständnis für das Durchhaltevermögen des Vater-Tochter-Gespanns. Sätze wie „Für was? Das steht nicht dafür, sie schafft es nicht“ gehörten damals zum traurigen Alltag.

