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Judith Rakers ist „als Kind Opfer geworden von einem Mann im Wald“

Judith Rakers hat im Podcast über schlimme Erlebnisse aus ihrer Kindheit gesprochen. (Bild: 2025 Getty Images/Mathis Wienand)

Copyright: 2025 Getty Images/Mathis Wienand

Judith Rakers hat im Podcast über schlimme Erlebnisse aus ihrer Kindheit gesprochen. (Bild: 2025 Getty Images/Mathis Wienand)

Judith Rakers und Ariana Baborie haben in ihrem Podcast „Baborie & Rakers - Was war los gewesen?“ über persönliche Erlebnisse gesprochen, in denen sie Opfer von Belästigung wurden.

Die Vorwürfe, die Schauspielerin Collien Fernandes im „Spiegel“ erhoben hat, schlagen weiterhin hohe Wellen. In der neusten Ausgabe ihres Podcasts „Baborie & Rakers - Was war los gewesen?“ sprechen auch Ariana Baborie und Judith Rakers über das viel beachtete Thema und berichten in diesem Zusammenhang von ihren persönlichen Erfahrungen.

So habe Ariana Baborie zuletzt alle Situationen für sich reflektiert, in denen sie sich von Männern bedroht gefühlt habe. Die Radiomoderatorin nennt ein Beispiel: „Ich bin im Dunkeln von einer Party nach Hause gegangen, da war ich 16, 17, 18. Und da lief ein Mann in meiner Wohngegend die ganze Zeit hinter mir.“ Sie habe ein ungutes Gefühl gehabt „und als er an mir vorbeiging, fragte er mich, ob ich mit zu ihm nach Hause kommen würde“.

Ariana Baborie sei „tausend Tode gestorben“, weil sie nicht gewusst habe, was als Nächstes passieren würde. „Ich habe es noch geschafft, Nein zu sagen, und dann hat er gefragt: 'Auch nicht für Geld?' - und hat mich so komisch angegrinst“, erzählt sie weiter. Seitdem habe sie immer wieder ähnliche Situationen erlebt. Auch Judith Rakers habe einige schlimme Erfahrungen gemacht, die sie im Podcast preisgibt.

„Ich war elf“: Judith Rakers schildert Belästigung im Bus - und wie sie entkam

„Natürlich habe auch ich in meinem Leben schon sehr viele Situationen erlebt mit Männern, die sehr, sehr brenzlig waren“, leitet die ehemalige „Tagesschau“-Sprecherin ein und erinnert sich an eine Busfahrt in ihrer Kindheit zu ihrer damaligen Schule. Ihr Vater habe sie darauf vorbereitet, wie sie sich verhalten solle, wenn sich ihr ein Mann in einer solchen Situation unangebracht nähert, schildert Judith Rakers. „Und du glaubst es nicht, es ist natürlich passiert. Ein Mann, der anfängt irgendwie an seinem Geschlechtsteil herumzuspielen, während ich danebensitze, dabei irgendwie seinen Arm an mir reibt und so.“

Daraufhin habe die Journalistin das getan, was ihr Vater gesagt hatte: Sie sei aufgestanden und habe laut zu dem Mann gesagt, er solle aufhören, sich an sein Geschlechtsteil zu fassen. „Ich war irgendwie elf oder so und alle haben sich dann umgedreht und der ist sofort aufgesprungen und ausgestiegen an der nächsten Station“, berichtet sie weiter.

Nicht der einzige Fall von Belästigung, der Judith Rakers widerfahren ist. Sie erzählt: „Ich bin als Kind schon mal Opfer geworden von einem Mann im Wald, der mich bedroht hat mit seinem Hund.“ Der Mann habe ihren Arm genommen und sich mit diesem unangemessen berührt, sagt sie: „Das war so die schlimmste Situation.“ Sie sei damals ungefähr sieben Jahre alt gewesen.

„Das ist übrigens der Grund, warum ich nur vor einer Hunderasse Angst habe“, verrät Judith Rakers. Denn der Mann im Wald habe sie mit einem Schäferhund bedroht. „Oh Gott, Judith, ich heule gleich“, ist Ariana Baborie hörbar mitgenommen von der Geschichte. Judith Rakers sei direkt nach dem Vorfall zu ihren Eltern gegangen und habe alles erzählt. „Ein paar Wochen später hat die Polizei sich gemeldet, die haben den gekriegt“, schildert sie weiter. Letztlich habe sie nicht einmal zur Gegenüberstellung kommen müssen - denn der Mann habe offenbar „viele andere, viel schlimmere Dinge schon getan“. (tsch)

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