Jan Josef Liefers„Tatort“-Star für tot erklärt – dann meldet er sich selbst mit mahnenden Worten

Hauptdarsteller Jan Josef Liefers als Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne gestikuliert am Set vom «Tatort Münster - MagicMom».

Jan Josef Liefers (hier im September 2022 als Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne am Set vom Tatort „Münster - MagicMom“) warnt vor falschen Nachrichten.

Es sind ganz fiese Maschen! In sozialen Medien tauchte nun die Meldung auf, Jan Josef Liefers sei gestorben. Kurz darauf meldete sich der Schauspieler quicklebendig mit mahnenden Worten an seine Fans. 

von Simon Küpper (sku)

Diese Nachricht hat viele Menschen schockiert – ist aber Betrug! 

„Deutschland trauert. Jans Auftritt im deutschen Fernsehen gestern Abend endete in einer Tragödie“, heißt es zu einem Foto von Jan Josef Liefers in den sozialen Medien. Auch auf der Instagram-Seite des Schauspielers selbst wurde es geteilt. Aus gutem Grund. Denn das wollte der „Tatort“-Star nicht einfach unkommentiert stehen lassen. 

Jan Josef Liefers: Mahnende Worte nach falscher Todesmeldung im Netz

„Ich wollte der Erste sein, der es euch sagt, aber ich habe es selbst eben erst erfahren: Ich bin leider gestern tragisch ums Leben gekommen“, schreibt er sarkastisch zu dem Fake-Beitrag.

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Ironisch geht es weiter – Liefers: „Mist. Aber hey, Danke Social Media! Ihr macht die Welt zu einem schöneren Ort und uns zu besseren Menschen.“

Unschwer zu erkennen, was Liefers von den Betrugs-Nachrichten hält. Und wichtig, dass er darauf aufmerksam macht. Denn den Betrügerinnen und Betrüger, die hinter diesen stecken, geht es gar nicht um die Stars selbst.

Vielmehr sind die Falschmeldungen ähnlich einer Phishing-Mail darauf ausgelegt, an die Daten der Nutzerinnen und Nutzer zu kommen. Jeder, der unüberlegt schnell klickt, kann dann selbst zum Opfer werden. 

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Liefers warnte auch bereits vor weiteren Betrugs-Maschen. Im September 2023 schrieb er etwa: „Es ist mal wieder an der Zeit, vor derartigen Kontaktaufnahmen durch Fake-Profile unter meinem Namen oder hier sogar dem meiner Mutter zu WARNEN! Keiner aus meinem Umfeld oder ich selbst würden je auf diese Art Kontakt aufnehmen, nach Geld oder anderen Gefälligkeiten fragen. LASST EUCH NICHT VERARSCHEN! Meldet diese Accounts, blockt sie oder schmeißt sie einfach zum Fenster raus.“

Nur zwei Monate später teilte er eine Instagram-Direktnachricht an einen Fan, in der er angeblich selbst mit seinen Anhängerinnen und Anhängern in Kontakt tritt. Liefers dazu: „Instagram sollte technisch in der Lage sein, diesen Identitätsbetrug zu unterbinden, hat aber offenbar kein Interesse daran. Tut mir leid, Leute, dass Ihr immer wieder von Betrügern kontaktiert werdet.“