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Frankie MunizDiese Entscheidung rettete dem „Malcolm mittendrin“-Star das Leben

Mit der Sitcom „Malcolm mittendrin“ wurde Frankie Muniz in den frühen Nuller-Jahren zum Kinderstar. (Bild: Turbine)

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Mit der Sitcom „Malcolm mittendrin“ wurde Frankie Muniz in den frühen Nuller-Jahren zum Kinderstar. (Bild: Turbine)

„Malcolm mittendrin“ kehrt nach 20 Jahren zurück - auch Hauptdarsteller Frankie Muniz ist wieder dabei, obwohl er Hollywood eigentlich längst Adieu gesagt hatte.

Auch auf der großen Leinwand feierte Frankie Muniz Erfolge - etwa in der Agentenkomödie „Agent Cody Banks“ (2003). (Bild: Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc.)

Copyright: Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc.

Auch auf der großen Leinwand feierte Frankie Muniz Erfolge - etwa in der Agentenkomödie „Agent Cody Banks“ (2003). (Bild: Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc.)

In den Nullerjahren war Frankie Muniz einer der bekanntesten Kinderstars. Seine Darstellung der Titelfigur der Sitcom „Malcolm mittendrin“, in der auch Bryan Cranston (“Breaking Bad“) erste größere Bekanntheit erlangte, brachte ihm sogar Nominierungen bei den prestigeträchtigen Emmy Awards und Golden Globes ein. Und auch wenn er nun nach längerer Pause in der Serienfortsetzung „Malcolm mittendrin: Unfair wie immer“ (ab 10. April bei Disney+) wieder auf dem Bildschirm zu sehen ist, fühlte sich Muniz in Hollywood nie wohl. Mehr noch: Dass er die Schauspielerei aufgab, rettete ihm nach eigener Aussage das Leben.

2008 verließ er Los Angeles und zog nach Arizona. In einem „US Weekly“-Interview 2025 erklärte der heute 39-Jährige, dass dieser Schritt entscheidend für sein persönliches Wohlbefinden gewesen sei. Er habe im Alter „zwischen 8 und 21 vielleicht 60 freie Tage“ gehabt, was langfristig belastend gewesen sei. Der Umzug habe ihm das Leben „gerettet“. Wörtlich sagte er: „Ehrlich gesagt mochte ich L.A. nicht. Also bin ich nach Arizona gezogen, und ich liebe es.“ Der Ortswechsel habe ihm ermöglicht, alltägliche Dinge neu zu schätzen, etwa Wandern oder Einkaufen.

Frankie Muniz: Berichte über Erinnerungslücken waren falsch

Seit 20 Jahren verdient Frankie Muniz sein Geld (auch) als Rennfahrer.  (Bild: David Jensen/Getty Images)

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Seit 20 Jahren verdient Frankie Muniz sein Geld (auch) als Rennfahrer. (Bild: David Jensen/Getty Images)

In der Serienfortsetzung „Malcolm mittendrin: Unfair wie immer“ kehrt Malcolm (Frankie Muniz) zu seiner chaotischen Familie zurück. (Bild: 2025 Disney)

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In der Serienfortsetzung „Malcolm mittendrin: Unfair wie immer“ kehrt Malcolm (Frankie Muniz) zu seiner chaotischen Familie zurück. (Bild: 2025 Disney)

Nach seinem Ausstieg aus dem Schauspiel wandte sich Muniz dem Motorsport zu und wurde professioneller NASCAR-Rennfahrer, einen Beruf, den er bis heute ausübt. Parallel dazu zog er sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Zwischenzeitlich machte er mit seinem Gesundheitszustand Schlagzeilen: Es hieß, er habe nach zwei Mini-Schlaganfällen größere Erinnerungslücken, auch Erlebnisse während seiner Zeit bei „Malcolm mittendrin“ soll er vergessen haben.

Im Jahr 2021 verriet Muniz als Gast im Podcast „Steve-O's Wild Ride!“, dass die Mini-Schlaganfälle eine Fehldiagnose waren und er stattdessen unter Migräneauren litt. Auch Berichte über angebliche schwere Gedächtnisprobleme wies er zurück und erklärte, er habe eher beiläufig gesagt, dass er sich „kaum noch an die Serie“ erinnere. Der Satz „Es fühlt sich fast so an, als wäre ich das gar nicht gewesen, der da zu sehen ist“ sei missinterpretiert worden.

Seit 2019 ist Frankie Muniz mit seiner Ehefrau Paige verheiratet, die beiden haben einen gemeinsamen Sohn. (Bild: Gabe Ginsberg/Getty Images)

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Seit 2019 ist Frankie Muniz mit seiner Ehefrau Paige verheiratet, die beiden haben einen gemeinsamen Sohn. (Bild: Gabe Ginsberg/Getty Images)

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Muniz ist heute trotz einer schweren Verletzung professioneller Rennfahrer

Heute lebt Frankie Muniz in Scottsdale, Arizona, gemeinsam mit seiner Frau Paige Muniz, mit der er seit 2019 verheiratet ist, und ihrem dreijährigen Sohn Mauz Mosley. Sein Geld verdient er inzwischen als professioneller Rennfahrer - und das trotz eines schweren Unfalls im Jahr 2009, bei dem er sich den Rücken brach.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal dort ankommen würde, wo ich jetzt bin, vor allem, da ich mich 2009 schwer verletzt habe und bis 2023 an keinem Rennen teilgenommen habe“, sagte er 2025 im „People“-Interview. Auch sein Familienleben spielte dabei eine zentrale Rolle. Sein Sohn sei ein wichtiger Antrieb gewesen, wieder in den Motorsport einzusteigen: „Ich habe mit ihm im Hinterkopf wieder mit dem Rennsport angefangen“, so Muniz. Er wollte, dass sein Sohn sehe, wie man seinen Träumen folge, auch wenn sich das Streben als schwierig erweise. (tsch)

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