Schock-Beichte Ferres über tablettensüchtigen Maschmeyer: „Leben hochgradig gefährdet“

In Johannes B. Kerners Talkshow „Bestbesetzung“ (MagentaTV) hat Veronica Ferres intime Einblicke in ihr Privatleben gegeben. Unter anderem sprach sie über die einstige Tablettensucht ihres Ehemanns Carsten Maschmeyer.

Offene Worte von Veronica Ferres: In der Talkshow „Bestbesetzung“ (MagentaTV) berichtete die Schauspielerin Gastgeber Johannes B. Kerner von einer schweren Prüfung, die ihre Beziehung mit Unternehmer Carsten Maschmeyer aushalten musste. Demnach war der 62-Jährige vor einigen Jahren süchtig nach Schlaftabletten.

„Ich habe damals gesagt: Wir sind jetzt nicht mehr zusammen als Mann und Frau, aber ich werde dich da wie eine Schwester durchführen“, erinnerte sich Ferres an die schwere Zeit. 2010 startete Maschmeyer eine Therapie. „Ich war alleine verantwortlich für sein Leben, was hochgradig gefährdet war“, beschrieb die 56-Jährige den Ernst der Lage. „Das hätte auch ganz leicht anders ausgehen können.“

Veronica Ferres berichtet über „abenteuerliches Leben“ ihrer Kindheit

Dass sie alles tun würde, um zu helfen, stand hingegen außer Frage: „Wenn Menschen, die mir vertraut und in meinem Umfeld sind, Probleme haben, dann lass ich alles stehen und liegen und bin für sie da.“ Es sei wirklich „ganz problematisch“ gewesen, führte Ferres aus. Zunächst habe ihr Carsten Maschmeyer seine wahre Dosis verschwiegen, was sie aber nicht wütend gemacht habe, denn: „Nicht mit der Wahrheit herauszurücken, ist eine Verzweiflungstat – wenn du das als Krankheit begreifst.“

Alles zum Thema Carsten Maschmeyer

Auskunftsfreudig gab sich Veronica Ferres auch über andere Themen, etwa über ihre Kindheit. Es sei ein „abenteuerliches Leben“ gewesen, „naturverbunden, mit wunderbaren moralischen und ethischen Werten, vermittelt von unseren Eltern“, beschrieb sie.

Veronica Ferres spricht über ihre Kindheit

Damals sei sie mit ihren älteren Brüdern in einer „Gang“ gewesen: „Sie haben sich mit Eierkohlen im Kornfeld beworfen, ich durfte Schmiere stehen und pfeifen, wenn der Feind im Anmarsch war.“ In der Schule habe sie es wegen des Kohle- und Kartoffelhandels ihrer Familie aber nicht leicht gehabt: „Viele Freunde kamen nicht zu uns nach Hause, denn da war ja Schmutz und Dreck“.

Ihre Mutter, die sie streng katholisch erzog, habe es nicht immer leicht mit ihr gehabt, erzählte Ferres: „Da drehst du durch als junger, kreativer Mensch, da musst du irgendwie raus.“ Deshalb habe sie mit 17 Jahren Reißaus genommen, was hart für ihre Mutter gewesen sei, aber: „Ich hatte keine andere Chance, um mich davon zu befreien.“ Auch wenn sie nicht mit dem goldenen Löffel aufgewachsen sei, habe sie stets an ihrer Träume geglaubt, wie Ferres verdeutlichte: „Mich haben die Träume aufrechterhalten in einer kleinbürgerlichen Stadt, die ich ohne Träume nicht einigermaßen unbeschadet überstanden hätte.“

Das vollständige Interview von Johannes B. Kerner mit Veronica Ferres gibt es ab Donnerstag, 21. April, in der Talkshow „Bestbesetzung“ bei MagentaTV zu sehen. (tsch)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.