Interview Felicitas Woll: Darum glaube ich nicht an die Ehe

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So sieht Freiheit aus: Felicitas Woll in „Weil ich dich liebe“.

Der Titel sagt alles: Im Film „Weil ich dich liebe“ spielt Felicitas Woll Dienstag Abend (Sat.1, 20.15 Uhr) eine tief romantische Frau, die sich im Portugal-Urlaub schwer verknallt, von Hochzeit träumt.

Privat sieht sie das Thema pragmatischer. In unserem Interview erklärt der schöne TV-Star ihre Haltung zum Thema Ehe.

Ihre erste große Liebe ging schief – vom Vater ihrer Tochter Taisha (10) trennte Felicitas Woll (36) sich 2008.

Daran hatte sie zu knabbern. „Eine Trennung zu verarbeiten ist unbequem“, sagt sie heute. „Wer nimmt sich da Zeit für? Um Neues zu beginnen, braucht es Zeit, Altes zu verabschieden.“

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Mittlerweile getrennt: Felicitas Woll und ihr Ex-Freund Emrah Karacok.

Die nahm sie sich – und fand mit dem Münchner Emrah Karacok (29) vor drei Jahren ein neues Glück. In den letzten Monaten kamen Hochzeits-Gerüchte auf.

Aber: Die schöne Schauspielerin glaubt nicht an die Ehe, sagt sie offen. „Ich hatte nie den Traum zu heiraten. Habe nie das Bild vor mir gesehen, wie ich in einem weißen Kleid vor dem Altar stehe. Wenn man sich für einen Menschen entscheidet, geht das für mich auch ohne Trauschein. Der ist doch keine Garantie.“

Diese Erfahrung machte Woll auch in ihrem persönlichen Umfeld. „Viele bemerken nach einiger Zeit, dass dieses Modell nicht mehr so passt. Man gibt durch die Unterschrift seine Freiheit auf und bekommt Panik, entliebt sich. Im schlimmsten Fall gibt es einen Rosenkrieg. Kinder werden hin und her gezerrt. Nicht besonders romantisch.“

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Romantik pur: Woll mit Filmpartner Renato Schuch  (l.) in „Weil ich dich liebe“ 

Ihr Fazit: „Es gibt Menschen die fünfmal geheiratet haben. Die haben aber auch schon fünf Scheidungen hinter sich.“

Klare Kante! Warum heiraten trotzdem wieder mehr Menschen? Felicitas hat da eine Theorie: „Wir haben alle etwas gemeinsam. Wir sind auf der Suche nach dem einen oder der einen, dem großen Glück.“

Wie sie selbst im Film. Aber Woll ist überzeugt, dass die Realität ganz anders funktioniert.

„Wenn wir die Liebe nicht erstmal in uns selber finden und uns mit unserer Freiheit vermählen, kann auch eine Ehe nicht funktionieren. Und wenn eine Ehe nur aus finanziellen Gründen geschlossen wird, wird es sich auch innerhalb der Ehe nur um Materielles drehen.“ Felicitas Fazit: „Das ist doch traurig.“

Auf der nächsten Seite:

Warum Wolls Liebesfilme auch was für Männer sind

Zuletzt kannten die meisten Zuschauer Woll vor allem als knallharte Ermittlerin in den Taunuskrimis. Jetzt ein Liebesfilm. Sucht sie sich bewusst Kontraste in den Rollen? „Ich bin auf der Suche nach Weiterentwicklung“, sagt sie.

„Wenn ich ein Buch lese, das mir gefällt, bei dem ich das Gefühl habe es ist etwas neues für mich, dann bin ich dabei. Und das ich mich so unterschiedlich ausprobieren und spielen kann, ist ein Geschenk.“

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Szenen einer (Film-)Ehe? Woll mit Filmpartner Renato Schuch.

Sie entscheide sich bewusst für die Abwechslung. „Ich möchte Menschen erreichen, sie berühren mit allen Gefühlen die wir Menschen haben.“

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Werden Liebesfilme nur für Frauen gedreht? „Das glaube ich nicht“, sagt Woll. „Frauen lassen sich in romantischen Filmen mehr fallen, identifizieren sich mit der weiblichen Figur. Männer fällt das vielleicht etwas schwerer, sich fallen zu lassen. Aber berührt werden sie bei einem guten Liebesfilm genauso wie Frauen.“

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