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Ex-Scientologymitglied packt aus  Tom Cruise ließ Frauen als Freundinnen casten

Sie war eine erfolgreiche Hörspiel-Sprecherin und überzeugte Scientologin, die über 14 Jahre hinweg fast eine Million Dollar an die Sekte zahlte.

Cathy Schenkelbergs Leben wurde auf den Kopf gestellt, als sie 2001 zu einer Audition vorgeladen wurde – für ein „Church of Scientology“- Trainings-Video, wie sie glaubte.

Casting als Tom Cruise-Freundin

Laut ihres Interviews mit der „Daily Mail“ war es in Wirklichkeit das Vorsprechen schöner junger Sekten-Anhängerinnen, die als potentielle Freundinnen von Tom Cruise „gesichtet“ wurden.

Schenkelberg ahnte davon nichts: „Ich wurde vor der Kamera gefragt, was ich von Cruise halte. Ich habe gesagt, dass ich ihn nicht leiden kann und ihn für ein narzisstisches Baby halte. Und dass ich es total schade finde, dass er sich von Nicole Kidman getrennt hat.“

Danach wurde die Audition zu ihrem Erstaunen schlagartig abgebrochen. Im Flur traf Schenkelberg eine Schauspielkollegin, die sie aufklärte: „Sie wollte wissen, ‚Wie ist deine Audition als Tom Cruises‘ Freundin gelaufen?‘ Ich meinte nur ‚Ich glaub nicht, dass ich die Rolle bekommen hab‘.“

Von 2055 bis 2012 waren Katie Holmes ud Tom Cruise ein Paar. Doch Katie Holmes wollte nie ein Teil von Scientology sein.

Von 2055 bis 2012 waren Katie Holmes ud Tom Cruise ein Paar. Doch Katie Holmes wollte nie ein Teil von Scientology sein. 

Schenkelberg landete auf schwarzer Liste 

Die hochrangige Scientologin, die im Promi-Center der Sekte viele Freunde hatte und sogar das Kindermädchen mit Cruises Schwester Cass teilte, ist sich sicher, dass sie danach auf einer schwarzen Liste landete.

In Auditing-Verhören musste sie sich danach wieder für ihren Cruise-Kommentar rechtfertigen: „Ich bin dabei geblieben, dass ich ihn noch nie leiden konnte.“ Die Folge: Sie wurde zu keiner Party ihrer Schauspiel-Kollegen – von den Travoltas bis zu Kirstie Alley - mehr eingeladen.

Fast eine Million an Sekte überwiesen

Auch musste sie immer wieder bereits belegte Scientology-Kurse wiederholen – zu immer höheren Kosten. Sie hat sich alle Quittungen aufgehoben und so errechnet, dass sie 938.000 Dollar an die Sekte überwiesen hatte: „Sie bestraften einen auch für die kleinste Verfehlung gegen ihre Regeln mit hohe Geldstrafen. Ich gab zu masturbiert zu haben und 800 Dollar waren fällig. Außer man war ein echter Star, da kamst du auch nach einer Drogen- und Sex-Orgie ungeschoren davon.“

Scientology trieb sie in den Ruin

2009 musste Schenkelberg Konkurs anmelden: „Ich übernachtete mit meiner Tochter in meinem Auto. Ich habe Scientology angebettelt, mir eine 17.000 Dollar Vorauszahlung für einen Kurs, den ich nie belegt habe, zurück zu erstatten. Ich habe meine extreme Notlage genau geschildert. Die haben das trotzdem zweieinhalb Jahre hinausgezögert.“

Schenkelberg trat aus Scientology aus. Jetzt verarbeitet sie ihre Erlebnisse mit einer „Ein-Frau“-Comedy-Show namens „Squeeze my Cans‘, mit der sie im nächsten Jahr auf Welttournee geht.

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