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Eine mörderische Spielshow nach Stephen KingDas sind die DVD-Highlights der Woche

Der verzweifelte Ben Richards (Glen Powell, Mitte) stellt sich dem Spiel um Leben und Tod. (Bild: 2026 Paramount Pictures/Leonine/Ross Ferguson)

Copyright: 2026 Paramount Pictures/Leonine/Ross Ferguson

Der verzweifelte Ben Richards (Glen Powell, Mitte) stellt sich dem Spiel um Leben und Tod. (Bild: 2026 Paramount Pictures/Leonine/Ross Ferguson)

„The Running Man“, „Der Hochstapler - Roofman“ und „Star Trek: Strange New Worlds - Staffel drei“: Das sind die DVDs und Blu-rays der Woche.

Die King-Mania hält weiter an. Verfilmungen nach Werken von Horrorikone Stephen King stehen seit geraumer Zeit wieder hoch im Kurs. 2025 starteten mit „The Monkey“, „Das Institut“, „The Life of Chuck“ und „The Long Walk - Todesmarsch“ gleich mehrere Adaptionen in den Kinos. Hinzukommt die HBO-Serie „Es: Welcome to Derry“, ein Prequel zu Andy Muschiettis zweiteiliger Kinoversion von Kings Roman „Es“. Mit „The Running Man“ erscheint nun das nächste Projekt auf DVD und Blu-ray. Die Grundlage bildet der dystopische Thriller „Menschenjagd“ aus dem Jahr 1982, der unter der Regie Paul Michael Glasers und mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle schon einmal auf die große Leinwand transportiert wurde. In der neuen Fassung verkörpert der aktuell sehr angesagte Glen Powell (“A Killer Romance“) einen Mann, der Teilnehmer einer mörderischen Fernsehspielshow wird. Ebenfalls neu auf DVD und Blu-ray erscheinen die Komödie „Der Hochstapler - Roofman“ und die dritte Staffel der Sci-Fi-Serie „Star Trek: Strange New Worlds“.

„The Running Man“ (VÖ: 6. März)

„The Running Man“ basiert auf Stephen Kings dystopischem Roman „Menschenjagd“. (Bild: 2026 Paramount Pictures/Leonine )

Copyright: 2026 Paramount Pictures/Leonine

„The Running Man“ basiert auf Stephen Kings dystopischem Roman „Menschenjagd“. (Bild: 2026 Paramount Pictures/Leonine )

In einer nahen Zukunft heißt die beliebteste TV-Show „The Running Man“. Es handelt sich dabei um einen tödlichen Wettbewerb, bei dem die Teilnehmenden, die sogenannten Runner, nur eine Aufgabe haben: 30 Tage überleben! Kompliziert wird die Sache, weil ihnen von Anfang an eine Horde Profikiller an den Hacken klebt. Alle Entwicklungen werden dem sensationsgierigen Publikum live serviert. Je länger ein Spieler durchhält, umso mehr Geld kann er einstreichen. Der Arbeiterklasse stammende Ben Richards (Glen Powell) will mit dem Preisgeld seine kranke Tochter retten. Mit Trotz, Instinkt und großem Mut schafft er es schnell, zum Fanliebling aufzusteigen. Während die Einschaltquoten explodieren, nimmt auch der Druck auf ihn gewaltig zu. Immerhin stellt Bens Erfolg eine Bedrohung für das ganze System dar. Blickt man auf die aktuelle gesellschaftliche und politische Lage in den USA, wirkt Stephen Kings Stoff aus den frühen 1980er-Jahren gar nicht mal so abwegig. Der Ton im Land wird immer härter, die Gräben vertiefen sich, für viele Menschen scheint zunehmend wieder das Recht des Stärkeren zu gelten. Eine passendere Zeit für eine Neuauflage von „The Running Man“, eine Geschichte voller sozialkritischer Zwischentöne, kann es wohl oder übel kaum geben.

Jeffrey (Channing Tatum) und Leigh (Kirsten Dunst) sind sich auf Anhieb sympathisch. (Bild: 2025 PARAMOUNT PICTURES/Leonine/Davi Russo)

Copyright: 2025 PARAMOUNT PICTURES/Leonine/Davi Russo

Jeffrey (Channing Tatum) und Leigh (Kirsten Dunst) sind sich auf Anhieb sympathisch. (Bild: 2025 PARAMOUNT PICTURES/Leonine/Davi Russo)

Preis DVD: circa 15 Euro

US, 2025, Regie: Edgar Wright, Laufzeit: 128 Minuten

„Der Hochstapler - Roofman“ (VÖ: 13. März)

Versteckspiel für Fortgeschrittene: In „Der Hochstapler - Roofman“ spielt Channing Tatum einen entflohenen Häftling, der in einem Spielwarenladen untertaucht. (Bild: Leonine/Paramount Pictures)

Copyright: Leonine/Paramount Pictures

Versteckspiel für Fortgeschrittene: In „Der Hochstapler - Roofman“ spielt Channing Tatum einen entflohenen Häftling, der in einem Spielwarenladen untertaucht. (Bild: Leonine/Paramount Pictures)

Jeffrey Manchester (Channing Tatum) war früher mal bei der Armee, wurde dann aus der Not heraus Einbrecher. Sein Markenzeichen, der Einstieg über die Dächer von Restaurants, brachte ihm den Spitznamen „Roofman“ ein. Jeffrey wurde nach mehreren Dutzend erfolgreichen Einbrüchen irgendwann geschnappt und eingesperrt, ist dann geflohen, und seitdem versteckt er sich, bislang unentdeckt, im Spielwarenhaus. Da spielt er dann mit allem möglichen Kram, ein bisschen wie einst Tom Hanks im 80er-Jahre-Kultfilm „Big“, und mampft ständig Schokonüsse. Regisseur und Autor Derek Cianfrance (“The Place Beyond The Pines“), dessen Komödie „Der Hochstapler - Roofman“ von einer wahren Geschichte inspiriert ist, lässt seinen charmant-zwielichtigen Protagonisten viel Spaß haben. Und dann lässt er ihn sich verlieben: Jeffrey wird auf die alleinerziehende Mutter Leigh (Kirsten Dunst) aufmerksam, nimmt Kontakt auf und macht auch gleich einen guten Eindruck mit einem Sack voll Spielzeug, den er an ihre Kirche spendet. Aber irgendwann kommt die Wahrheit über die Herkunft des Spielzeugs ans Licht ...

Captain Pike (Anson Mount) und seine Crew der USS Enterprise starten in ihre dritte Staffel. (Bild: Leonine/Paramount Pictures/Jan Thijs/Paramount+2025 CBS Studios Inc./)

Copyright: Leonine/Paramount Pictures/Jan Thijs/Paramount+2025 CBS Studios Inc./

Captain Pike (Anson Mount) und seine Crew der USS Enterprise starten in ihre dritte Staffel. (Bild: Leonine/Paramount Pictures/Jan Thijs/Paramount+2025 CBS Studios Inc./)

Preis DVD: circa 15 Euro

US, 2025, Regie: Derek Cianfrance, Laufzeit: 120 Minuten

„Star Trek: Strange New Worlds - Staffel drei“ (VÖ: 13. März)

„Star Trek: Strange New Worlds“ knüpft als Serie klug an Ideen und Ästhetik der Originalserie aus den Jahren 1966 bis 1969 an.  (Bild: Leonine/Paramount Pictures)

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„Star Trek: Strange New Worlds“ knüpft als Serie klug an Ideen und Ästhetik der Originalserie aus den Jahren 1966 bis 1969 an. (Bild: Leonine/Paramount Pictures)

Unter all den Nachfolge-Produktionen von „Star Trek“ ist „Star Trek: Strange New Worlds“ wohl jene, die den Geist des Originals am besten einfängt. Nun erscheint die dritte Staffel mit zehn neuen Episoden auf DVD und Blu-ray. Dass es noch eine vierte und fünfte Staffel geben wird, ist fix. Allerdings auch, dass die Abenteuer von Captain Pike (Anson Mount), dem jungen Spock (Ethan Peck) und dem Rest der Crew mit Staffel fünf enden. Schade eigentlich, denn den nostalgischen und gleichzeitig klugen Ton dieser Serie wird man vermissen. Die zweite Staffel von „Star Trek: Strange New Worlds“ endete mit einem üblen Cliffhanger. Im Gefecht mit den Gorn stand es schlecht um die Crew der USS Enterprise. Einige Besatzungsmitglieder waren in Gefangenschaft der „Alien“-Gedächtniswesen geraten.

Direkt an jener Stelle, wo man mit Staffel zwei aufhörte, setzt nun Staffel drei an - also mit viel Action und Weltraumdrama. Wer jedoch „Strange New Worlds“ kennt, weiß, dass es danach ganz anders weitergehen könnte. Die Serie verfolgt nämlich das gute alte „Planet der Woche“-Prinzip des 60er-Originals: In jeder Folge wird eine neue Geschichte erzählt, auch wenn die Charakterbögen der Crewmitglieder über die Serie weitergezeichnet werden, so, wie man es heutzutage gewohnt ist.

Preis DVD: circa 25 Euro

US, 2025, Regie: Chris Fisher, Laufzeit: 485 Minuten (tsch)

Die GNTM-Kandidatinnen treten zu ihren ersten Castings an.

 (Bild: ProSieben/André Kowalski)

GNTM-Models „winken Gagen im fünfstelligen Bereich“ - doch dann geht alles schief