„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ Große Filmfehler – ist Ihnen das aufgefallen?

Der Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ hat an Weihnachten absoluten Kult-Status. Doch in einigen Szenen verstecken sich große Filmfehler, die einem zuerst vielleicht nicht aufgefallen sind. Oder sind Ihnen diese Filmfehler schon bekannt?

Sich an Weihnachten vor den Fernseher zu setzen und „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zu schauen ist für viele Familien schon Tradition.

Zusammen mit anderen Filmen wie „Der kleine Lord“, „Kevin allein zu Haus“ oder „Sisi“ gehört „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ einfach zu den Weihnachtsfilm-Klassikern.

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“: Diese Fehler verstecken sich im Film

Im Film bekommt die gutherzige Aschenbrödel, die von ihrer Stiefmutter sehr schlecht behandelt wird, vom Kutscher einen Zweig mit drei magischen Haselnüssen geschenkt. Sie hat drei Wünsche frei. Die Nüsse ermöglichen ihr, den großen Hofball zu besuchen – ihre Stiefmutter hatte ihr das eigentlich untersagt. Der Prinz verliebt sich in sie, doch die Situation ist kompliziert und sie flieht. Dabei verliert sie einen Schuh. Daraufhin verbringt der Prinz seine Zeit damit, die Besitzerin des Schuhs und somit Aschenbrödel zu finden.

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Was vielen aber nicht aufgefallen ist: In der beliebten tschechisch-ostdeutsche Produktion verstecken sich einige Filmfehler. In diesem Artikel werden diese vorgestellt. Oder sind Ihnen etwa schon manche Filmfehler selber aufgefallen?

Aschenbrödel, die Tauben und das Sortieren der Erbsen

Die Szene, in welcher die Tauben die guten Erbsen in die Schale zurücklegen, um Aschenbrödel zu helfen, ist wohl jedem bekannt. Doch hier verstecken sich gleich mehrere Filmfehler: Wer nämlich genau aufpasst, der bemerkt: Bevor Aschenbrödel anfängt zu sortieren, stellt sie die Schale unter den Schrank, der sich neben ihr befindet. Als die Tauben ihr dann beim Sortieren der Erbsen helfen, steht die Schale plötzlich ganz woanders: nämlich mitten im Raum. Weggestellt hat diese niemand. Wie also kommt die Schale dahin?

Der zweite Fehler, der sich in dieser Szene versteckt, ist recht logisch und fällt eigentlich jedem auf, der sich die Tauben nur etwas genauer anschaut: Diese sortieren die Erbsen nämlich nicht wirklich und legen die guten auch nicht in die Schale, sondern picken die Erbsen nur auf. Der Trick: Die Aufnahme wurde rückwärts abgespielt. So sieht es dann im Film danach aus, als würden die Tauben die Erbsen in die Schüssel legen. In Wirklichkeit aber nehmen sie sie aus der Schale heraus.

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ spielt in einer Zeit, in der technologischer Fortschritt noch nicht auf dem Vormarsch war. Trotzdem blitzt in Minute 37 im Hintergrund ein Telefon- oder Strommast auf, der sicherlich nicht als mit Bedacht platziertes futuristisches Bauwerk im Film aufgestellt wurde. 

Unsichtbare Hilfsmittel: Fäden bei „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“

Ebenfalls auffällig: Damit der Jäger den Fuchs auch wirklich erlegt, wurde im Film ein bisschen getrickst, und zwar mithilfe eines dünnen Fadens. Dieser war am Fuchs befestigt und sollte dafür sorgen, dass das Tier im richtigen Moment zu Boden geht. Ebenfalls erkennbar ist ein solcher Faden an einem anderen Pfeil: Als Aschenbrödel dem Prinzen seinen Pfeil aus der Hand schießt, kann man diesen sehen. 

Wen noch weitere Filmfehler in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ interessieren, der wird im Internet definitiv fündig. Auf vielen Internetseiten tauschen sich Fans des Kult-Films aus und sammeln Informationen. Dennoch ist der Film so beliebt, dass er in der Weihnachtszeit täglich im Fernsehen ausgestrahlt wird. (sai)

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