Zum Auftakt der neuen SAT.1 Vorabendserie „Ein Hof zu Verlieben“, in der Diana Staehly die Hauptrolle übernimmt, spricht die 48-Jährige in einem Interview darüber, weshalb das Format ihrer Meinung nach genau jetzt den Nerv der Zeit trifft.
Diana Staehly über die Nachrichtenflut„Heute hagelt es nonstop krasse Bilder“

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In der neuen SAT.1 Vorabendserie „Ein Hof zum Verlieben“ verkörpert Diana Staehly die Anwältin Laura Albers, die unerwartet einen Apfelhof erbt. (Bild: Joyn)
Diana Staehly ist überzeugt, dass es Feel-Good-Serien gerade jetzt mehr denn je braucht: „Es ist sehr wichtig, Unterhaltung zu machen, die den Zuschauern eine gewisse Leichtigkeit und etwas Träumerisches bietet“, betont die Schauspielerin im Interview mit der Agentur teleschau. Bekannt ist die gebürtige Kölnerin vor allem durch ihre Rollen bei den „Rosenheim Cops“ oder „Stromberg“. Nun wird sie die Hauptrolle in der neuen Vorabendserie „Ein Hof zum Verlieben“, übernehmen.
„Die Seele des Menschen braucht das definitiv“, so die Schauspielerin über die Serie. Sie schätze die Vielseitigkeit im Fernsehen und findet es ebenso wunderbar, dass die Deutschen ihre geliebten Krimis mögen. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass es „einen Gegenpol zu Mord und Totschlag“ brauche. „Vor allem bei der Flut an Nachrichten, der wir dank Smartphones rund um die Uhr ausgesetzt sind. Früher schaute man ein Mal am Tag die Nachrichten. Heute hagelt es nonstop krasse Bilder und Informationen“, klagt die Schauspielerin. „Das zu verarbeiten, wird immer schwieriger“, verrät sie. Umso wichtiger sei ein Ausgleich mit „schönen Bildern und Landschaften“, wie etwa am Bodensee, der Schauplatz der neuen Serie.
„Aber es bleibt ein Risiko“

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Neben Diana Staehly werden auch Stephan Käfer (links) und Moritz Otto (rechts) in der neuen Daily Soap „Ein Hof zum Verlieben“ zu sehen sein. (Bild: Joyn / Svenja Blobel)
Diana Staehly verkörpert in der Vorabendserie eine Hamburger Anwältin, die es auf einen Apfelhof am Bodensee verschlägt. Obwohl die Serie noch ganz am Anfang steht, sind bereits 120 Folgen abgedreht. „Natürlich macht man sich darüber Gedanken“, sagt die 48-Jährige über einen möglichen Misserfolg: „Es gab ja auch schon Beispiele dafür in SAT.1. Die Serie 'Für alle Fälle Familie' wurde zum Beispiel nach kürzester Zeit eingestellt.“
Dennoch sei es unumgänglich, ein Risiko einzugehen, verrät sie im Gespräch mit der Agentur teleschau. „Wenn die Zuschauer dann Gefallen an der Serie haben, möchten sie ja direkt wissen, wie es weitergeht und nicht monatelang warten müssen“, so Staehly. Deshalb empfindet sie 120 Folgen „gar nicht so hoch gegriffen“. Schließlich brauche es Zeit, die Charaktere zu etablieren. „Aber es bleibt ein Risiko“, gesteht sie abschließend.
Die neue Daily-Serie ist ab Montag, 2. März, täglich um 18 Uhr in Doppelfolgen auf SAT.1 zu sehen. Neben Diana Staehly werden auch Moritz Otto, Stephan Käfer, Carlotta Truman, Gitta Schweighöfer und Susan Hoecke zu sehen sein. (tsch)

