Endlich komplett: „Kill Bill“ läuft ungeschnitten an.
Blutiger als je zuvorKill Bill kommt nach 20 Jahren ungeschnitten in die Kinos

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Uma Thurman und Quentin Tarantino im Jahr 2024. (Archivbild)
Tarantinos Meisterwerk komplett: „Kill Bill“ nach 20 Jahren endlich als XXL-Version im Kino. Ein Traum für Film-Liebhaber wird wahr! Über zwei Jahrzehnte mussten sie ausharren. Jetzt startet Quentin Tarantinos Rache-Saga „Kill Bill“ endlich in der Fassung in den Kinos, die der Regisseur von Anfang an im Sinn hatte: als ein gewaltiges, viereinhalbstündiges Werk namens „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“.
Eigentlich war die Vergeltungsmission der von Uma Thurman verkörperten Killerin als ein monumentaler Film konzipiert. Aber der damalige Miramax-Boss Harvey Weinstein traute dem Kinopublikum ein so langes Stück nicht zu, wie die dpa meldet. So kam es zur Teilung des brutalen Spektakels in „Volume 1“ (2003) und „Volume 2“ (2004). Für Tarantino zählte das Ganze jedoch stets als sein viertes Regiewerk.
Kult-Gemetzel endlich komplett in Farbe
Wer Ausdauer hat, erlebt ein echtes Kino-Event. Die wohl krasseste Neuerung ist ein echter Hammer: Die berühmte, mehr als 20 Minuten lange Schlacht im Tokioter Club „House of Blue Leaves“ ist nun anders. Hier ereilt O-Ren Ishii (gespielt von Lucy Liu) und ihre Gang, die „Crazy 88“, ein furchtbares Schicksal.
Im ersten Teil, „Kill Bill – Volume 1“, lief diese Sequenz zum Teil nur in Schwarz-Weiß, um die Zensurauflagen zu entschärfen. Nun spritzt das Blut in voller Farbe über die Leinwand – knallrot statt in zurückhaltendem Grau. Ebenfalls hinzugefügt wurde eine sieben Minuten lange Anime-Episode, die die traumatische Vergangenheit von O-Ren-Ishii beleuchtet. Und als kleines Extra gibt es für das Publikum eine 15-minütige Unterbrechung.
Worum geht's? Die blutige Rache der Braut
Falls jemand die Handlung vergessen hat: Uma Thurman ist die Profikillerin „Black Mamba“. Sie erwartet ein Kind von ihrem Chef Bill (dargestellt von David Carradine) und will das Killer-Leben hinter sich lassen. Aber Bill und das restliche Killer-Kommando finden sie. In einer Kapelle richten sie ein Massaker an, dem die gesamte Hochzeitsfeier und die werdende Mutter zum Opfer fallen.
Doch sie überlebt wie durch ein Wunder, obwohl sie einen Kopfschuss erlitten hat. Vier Jahre später erwacht sie aus dem Koma und hat nur noch ein Ziel: Vergeltung. Systematisch jagt sie ihre früheren Teammitglieder, um sie zu töten. Diese werden von Stars wie Lucy Liu, Daryl Hannah, Vivica A. Fox und Michael Madsen verkörpert.
Kommt noch ein dritter Teil?
Tarantino gilt als Wunderkind, das die Schule schmiss und sich alles selbst beibrachte – in Videotheken und zwielichtigen Kinos. Er hat mehrfach signalisiert, dass nach seinem zehnten Film Schluss mit der Regiearbeit sein könnte. Da er „Kill Bill“ als ein einzelnes Projekt betrachtet, steht sein Zähler aktuell bei neun Filmen.
Was genau sein finales Werk sein wird, ist noch geheim. Die Anhänger hoffen aber weiter auf eine Fortsetzung der Saga. Tarantino selbst befeuerte die Gerüchte im Jahr 2019. Im Podcast „Happy Sad Confused“ plauderte er aus, dass er mit Uma Thurman über ein mögliches Sequel geredet habe. Er stellte klar: Sollte er je einen seiner Filme fortsetzen, dann wäre es ein dritter Teil von „Kill Bill“. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
