Umfrage-Hammer Klatsche für Kanzler Olaf Scholz und Ampel-Koalition – dramatischer Tiefpunkt

Bundeskanzler Olaf Scholz und Vizekanzler Robert Habeck.

Bundeskanzler Olaf Scholz und Vizekanzler Robert Habeck.

Die Umfragewerte für Olaf Scholz und seine Ampel-Koalition rauschen weiter ab. Ein neuer Tiefpunkt ist erreicht. Die Union legt unterdessen an Wählergunst zu.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und seine Ampel-Koalition sind auf die schlechtesten Beliebtheitswerte seit ihrem Amtsantritt im Dezember gesunken. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ sind 62 Prozent der Menschen in Deutschland mit der Arbeit von Scholz unzufrieden - so viele wie nie zuvor. Nur 25 Prozent bewerten Scholz positiv.

Auch die Werte für die Ampel-Koalition haben einen Tiefpunkt erreicht. 65 Prozent sind mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden, nur 27 Prozent zufrieden. Anfang März waren noch 46 Prozent der Menschen in Deutschland mit Scholz' Arbeit zufrieden und nur 39 Prozent unzufrieden. Der Ampel-Koalition bescheinigten seinerzeit 44 Prozent eine gute Arbeit, 43 Prozent waren anderer Ansicht.

Olaf Scholz bei Direktwahl nur auf Platz drei hinter Habeck und Merz

Bei einer Direktwahl des Bundeskanzlers würde Scholz derzeit nur auf Platz drei landen. Laut Umfrage würden sich 25 Prozent für Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) entscheiden, 19 Prozent für CDU-Chef Friedrich Merz und nur 18 Prozent für Scholz.

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Die Unionsparteien können unterdessen in der Wählergunst weiter zulegen. Im Sonntagstrend, den Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kommen CDU und CSU auf 28 Prozent, das ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Damit liegt die Union sieben Punkte vor den Grünen, die 21 Prozent erreichen (minus eins).

Die SPD steht unverändert bei 19 Prozent, die FDP verliert einen Punkt auf acht Prozent. Damit kommen die Parteien der Ampel-Koalition zusammen nur noch auf 48 Prozent.

Umfrage: AfD und Linke unverändert

Unverändert liegen die AfD bei zwölf Prozent und die Linke bei fünf Prozent. Die sonstigen Parteien würden sieben Prozent (plus eins) der Stimmen auf sich vereinen.

Insa hat für die repräsentativen Umfragen von Montag bis Freitag 1427 Menschen und am Freitag 1002 Menschen befragt. Die maximale Fehlertoleranz liegt demnach bei plus/minus 2,8 Prozentpunkten. (afp/jv)

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