„Die Kräfte vereinen!“ Auf der Suche nach Hilfe: Vitali Klitschko schickt Bruder Wladimir nach Deutschland

Vitali Klitschko (r), Bürgermeister von Kyjiw und ehemaliger Box-Profi, und sein Bruder Wladimir Klitschko, ebenfalls ehemaliger Box-Profi, schauen auf ein Smartphone im Rathaus in Kyjiw.

Wladimir (l.) und Vitali Klitschko am 27. Februar 2022 im Rathaus von Kyjiw. Die beiden früheren Boxer kämpfen nach der russischen Invasion erbittert für die Ukraine.

Wladimir Klitschko ist im Auftrag seines Bruders Vitali nach Deutschland gereist. Dort will sich der frühere Box-Champion mit hochrangigen Politikern treffen und um Unterstützung für die Ukraine werben.

Sein Bruder Vitali (50) verteidigt als Bürgermeister von Kyjiw seine Stadt, auch Wladimir Klitschko (46) unterstützte in den vergangenen Wochen den Kampf des ukrainischen Volkes für seine Freiheit gegen den russischen Aggressor.

Doch nun befindet sich der frühere Box-Weltmeister auf dem Weg nach Berlin. Auf Twitter schrieb Vitali Klitschko: „Freunde! Heute ist es sehr wichtig, die Kräfte zu vereinen – sowohl in der Ukraine, als auch, um die Positionen und Aktionen unserer Nachbarländer zu festigen. Wladimir ist mit einer Delegation aus der Ukraine zu einem Treffen nach Deutschland abgereist.“

Wirtschaftsminister Robert Habeck fühlt sich Ukraine verpflichtet

Die Ukrainer werben für weitere Unterstützung im Krieg gegen„ Russland“, brauchen Waffen und Versorgungsgüter, aber auch finanzielle Hilfe. Besonders Wirtschaftsminister Robert Habeck (52) hatte kürzlich noch einmal erklärt, wie sehr er sich den Ukrainern und Präsident Wolodymr Selenskyj (44) auch „persönlich verpflichtet fühle“.

Alles zum Thema Ukraine

Wladimir Klitschko dürfte demnach auf offene Ohren stoßen. Zuletzt hatte Bruder Vitali auf einen Brief der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (65) geantwortet und eine Liste mit dringend benötigten Hilfsmitteln geschickt.

Stadt Köln liefert nach Reker-Brief Hilfsgüter nach Kyjiw

Mehrere Kölner Unternehmen und deren Mitarbeiter spendeten daraufhin Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel. Ein Cargozug soll die Güter nun zur polnisch-ukrainischen Grenze bringen. Klitschko ist Träger des Konrad-Adenauer-Preises der Stadt Köln.

Jetzt soll Bruder Wladimir für weitere Hilfe sorgen. „Zur politischen Unterstützung der Ukraine, wirtschaftlichen, humanitären und militärischen Hilfe für unseren Staat sind Treffen mit hochrangigen Politikern Deutschlands geplant“, schreibt Vitali Klitschko in einem zweiten Post.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.