„Krym-Urlaub schwerer Fehler“ Ukraine-Ministerium warnt russische Reisende mit Spott-Video

Rising smoke can be seen from the beach at Saky after explosions were heard from the direction of a Russian military airbase near Novofedorivka, Crimea, Tuesday Aug. 9, 2022. The explosion of munitions caused a fire at a military air base in Russian-annexed Crimea Tuesday but no casualties or damage to stationed warplanes, Russia's Defense Ministry said. (UGC via AP)

Vom Strand von Saky ist am 9. August 2022 der Rauch von der russischen Airbase deutlich zu sehen.

Nach der Attacke auf einen Militärflughafen auf der Krym verlassen viele russische Reisende die Halbinsel. Das ukrainische Verteidigungsministerium befeuert ihre Angst mit einem Video.

Der Angriff auf einen russischen Luftwaffen-Stützpunkt rund 160 Kilometer tief hinter den Frontlinien auf der Halbinsel Krym sorgt für Hochstimmung im ukrainischen Militär. Satellitenbilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung, die auf dem Saky-Flugplatz stattgefunden haben.

Mindestens neun russische Kampfjets und Bomber im Wert von mehreren hundert Millionen Euro sollen zerstört worden sein, es heißt, es sei der bislang größte Schlag gegen eine russische Einrichtung seit dem Zweiten Weltkrieg sein.

Und das russische Militär hat nicht nur den Schaden, das ukrainische Verteidigungsministerium sorgt auch noch für reichlich Spott.

Russische Reisende verlassen fluchtartig die Krym

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Als Reaktion auf die Meldungen des Angriffs verkündete das Ministerium auf seiner Facebook-Seite: „Das Verteidigungsministerium der Ukraine kann die Brandursache nicht feststellen, erinnert jedoch erneut an die Brandschutzregeln und das Rauchverbot an nicht näher bezeichneten Orten“.

Nach den Explosionen auf dem Militärflughafen hatten sich viele der russischen Reisenden in der Region fluchtartig auf den Heimweg gemacht. Und auch das nahm das ukrainische Verteidigungsministerium wieder auf, produzierte einen Film mit reichlich Häme.

„Sie hätten sich viele Urlaubsziele aussuchen können. Die Palm Jumheira Resorts, die Resorts in Antalya, die Strände Kubas. Aber sie haben sich für die Krym entschieden – ein schwerer Fehler“, heißt es zu den Klängen von „Cool summer“.

Und in seiner Twitter-Botschaft schreibt das Ministerium weiter: „Wir raten unseren werten russischen Gästen nicht, auf der ukrainischen Krym zu urlauben. Denn keine Menge an Sonnenschutz kann sie vor den Folgen schützen, die das Rauchen in nicht näher bezeichneten Orten zur Folge haben.“

Auch hier wieder die Anspielung auf die Explosionen in Saky, die wohl deutlich machen soll: Auf der Krym ist niemand mehr vor ukrainischen Angriffen sicher. (ach)

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